Chroma (Stil vor Talent): „2012 werde ich verstärkt an meinem Soloprojekt arbeiten“


Stephie Kühn aka Chroma liebt ihre Stadt. Berlin inspiriert sie. In der Hauptstadt lebt sie seit knapp zehn Jahren und spielt dort regelmäßig in allen bekannten Clubs: Kater Holzig, Suicide, Tresor, Watergate, Club der Visionäre, Maria, Rechenzentrum, Goldengate und in der Berghain Kantine. Im trndmusik-Interview berichtet sie auf was sich ihre Fans 2012 freuen können!

trndmusik: 1996 begann deine Liebe zur elektronischen Musik und seit rund zehn Jahren legst Du professionell auf. Kannst Du Dich an dein erstes Vinyl erinnern?

Chroma: Das muss „Laurent Garnier – Crispy Bacon“ gewesen sein.

trndmusik: Zu deiner Anfangszeit hast Du Partys im Oxyt Musikclub in Wittenberg mit organisiert. Jetzt hast Du in Berlin deine eigene Veranstaltungsreihe „Einmal Disco, bitte“. Wie entstand deine Eventreihe?

Chroma: Ein guter Freund von mir meinte betrunken an der Kasse eines Clubs, in den wir wollten, „Einmal Disco bitte!“. Ich hatte schon länger mit dem Gedanken gespielt mal wieder selbst eine Partyreihe ins Leben zu rufen, bei der ich mir mein Line Up, mit dem ich zusammen Party haben bzw. zusammen spielen will, selbst aussuchen kann. An diesem Abend kam somit auch das passende Motto hinzu.

trndmusik: Mit deinem Kumpel Basti zusammen bildet ihr den Liveact Chroma & Inexcess. Wie und wann habt Ihr euch kennengelernt?

Chroma: Wie es üblich ist … Der eine kennt den anderen; der andere kennt den dann auch und irgendwann trifft man aufeinander. Und manchmal passt es, dass man auf derselben Wellenlänge schwimmt, wie es bei uns der Fall war.

trndmusik: DJ oder ein Teil vom Liveact? Was macht dir persönlich mehr Spaß?

Chroma: Das kann ich so nicht sagen. Beides hat etwas Spezielles für sich und beides macht riesig viel Spaß!

trndmusik: Du spielst überwiegend in Berlin, aber inzwischen auch in Italien und Spanien. Welche Pläne für 2012 stehen auf dem Programm?

Chroma: 2012 werde ich verstärkt an meinem Soloprojekt arbeiten und versuche natürlich so oft es geht die Nächte zu bespielen bzw. im Sommer Open Airs und selbstverständlich ab und zu auch selbst ein kleines Event zu veranstalten.

trndmusik: Was inspiriert Dich musikalisch und persönlich?

Chroma: Einfach selbst oft genug in die Clubs der Stadt zu gehen und alles auf sich wirken zu lassen. Dann sprudelt es ganz von selbst und man schließt sich im Studio ein.

trndmusik: Denkst du, dass es als Frau schwieriger ist in der Musikszene ein festes Standbein zu bekommen?

Chroma: Ich versuche mir dazu nicht so viel Gedanken zu machen. Ich mach mein Ding und entweder man erntet Neid oder Anerkennung. Das wird immer so sein, ob als Mann oder Frau.

Das Interview führte Sarah Schlifter.