Namtrah: „Dominik Eulbergs Bass hat mich beeindruckt“


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Normalerweise produziert der 23-jährige Namtrah Rap-Musik und Musikvideos, doch seit einiger Zeit beschäftigt sich der Künstler aus Halle an der Saale mit elektronischer Musik. Durch seine Freunde Patrick Hengstmann und Florian Reichelt alias Paflo, die seit einem Monat ihre Nummer „Untitled Work“ über uns verschenken, fing er an, das Produzieren von elektronischer Musik ernst zu nehmen. Nun verschenkt der junge Musiker eines seiner Werke über uns: „Acid Peak“.

trndmusik: Woher hast Du Dir die Inspiration für die Produktion von „Acid Peak“ geholt?

Namtrah: Die Idee entstand in der Distillery in Leipzig bei einem Auftritt von Dominik Eulberg. Irgendwann hörte ich einen sehr breiten Bass und war sehr davon beeindruckt, wie er im Club über die menschengroßen Boxen klingt. Am nächsten Tag setzte ich mich vollkommen verkatert in mein kleines Homestudio und fing an, einen ähnlichen Bass zu bauen. Nach ca. 20 Minuten und extremen Kopfschmerzen gelang mir das schließlich. Nach zwei Tagen war der Song dann fertig und ich war sehr zufrieden mit meinem ersten Techno-Track. Zum Titel kann ich nur sagen, dass das ein Track für ganz besondere Gelegenheiten ist, da er bestimmte Empfindungen in meinen Augen gut widerspiegelt.

trndmusik: Und aus welchem Grund bietest Du die Nummer nun über uns an?

Namtrah: Ich bin eigentlich seit sechs Jahren Rap- sowie HipHop-Produzent und habe neben über 150 produzierten Rap-Tracks in allen nur erdenklichen Varianten. Ich liebe es, Musik zu produzieren und damit meine ich wirklich jede Musik. Da ich HipHop in Clubs nicht mag und ich häufig feiern gehe, komme ich zwangsläufig immer mehr mit elektronischer Musik in Kontakt. Ich liebe die Herausforderung und so habe ich seit einem halben Jahr angefangen, selbst ernsthaft elektronische Musik zu produzieren. Da ich eigentlich lieber House produziere und dies mein erster Technotrack ist, wollte ich ihn als einzelnes Stück releasen, da ich eigentlich nicht vor habe, weiterhin Techno zu produzieren.

trndmusik: Arbeitest Du schon an neuen Stücken?

Namtrah: Ich habe momentan Semesterferien und produziere ca. sechs Stunden am Tag Musik. Die Folge dessen sind nun einige Release auf kleinen Lables. Neben House und Techno sind dort sogar Hardcore Techno und andere Sachen vertreten. Ich habe viel über die Szene in meiner Stadt gehört und das reicht von Produzenten, die ihre eigene Musik von anderen Menschen produzieren lassen, bis hin zu Leuten, den eine Veröffentlichung auf einigen Labels peinlich wäre. Ich glaube, ich bin da anders. Vielleicht produziere ich bald nur noch Hardcore oder Schlager, solange ich meine eigene Musik gut finde, werde ich sie auch weiterhin versuchen, unter die Leute zu bringen.

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