Liveset von Oberst & Buchner


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Für das Projekt Klangextase haben Andreas Buchner und Sebastian Oberst unter ihrem Alias Oberst & Buchner einen Livemix aufgenommen. Wir sprachen mit den beiden in Wien lebenden Produzenten über die Entstehungsgeschichte und aus welchem Grund sie das Set aufgenommen haben.

trndmsk: Wann und wo ist das Liveset entstanden?

Oberst & Buchner: Das Liveset entstand innerhalb der letzten Monate. Das Ziel war, ein Liveset durch Jammen mit unseren Geräten zu gestalten, das weg von einem reinen Computer-Liveset geht, um wieder zurück zu unseren Wurzeln des Musizierens zu kommen. Hier geht es auch mehr um das Spielen mit dem Moment und dem Zufall. Aufgenommen wurde es mit einer Reihe von externen Geräten in den Primitive Studios in Wien. Dort arbeiten wir erst seit einigen Monaten und die Bedingungen, die wir dort vorfinden, könnten für uns nicht besser sein.

Was hat Euch dazu bewogen, das Set aufzunehmen? Wie kam der Kontakt zu den Jungs von Klangextase zustande?

Aufgenommen haben wir das Set, da durch das ständige mehr oder weniger introvertierte Arbeiten daran ein Bezug dazu verloren geht und irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo man sich Feedback von außen holen muss. Wir sehen das als Ansammlung von noch sehr rohen Fassungen von möglichen späteren Tracks. Deswegen hilft es, trotz des eher club-orientierten Charakters des Livesets, sich Anregungen für die Ausarbeitung von späteren Tracks zu holen.

Die Klangextase-Crew kennen wir jetzt schon ein paar Jährchen, angefangen hat es mit einem Liveset von Andreas, welches auf Klangextase erschien. Außerdem haben wir zusammen 2013 einen Track via KX-Tracks released. Wir sind in gutem Kontakt und es macht immer Spaß, die Resonanz auf die wirklich tollen Podcasts zu sehen.

Nach welchen Kriterien habt Ihr die Songs ausgewählt?

Die Auswahl der Tracks war relativ leicht, weil sie alle aus dem Grund entstanden, ein Liveset zu gestalten und quasi nur dafür entstanden. Es ein Querschnitt daraus, was wir die letzten Monate gemacht haben. Der einzige Track, den es vor Erstellung des Sets bereits schon gab, ist der namens „Doves“, der im September 2014 in Zusammenarbeit mit mimu auf dem Wiener Label Schönbrunner Perlen veröffentlicht wurde (SP007).

Gibt es den einen besonderen Track im Set?

Einen Lieblingstrack haben wir nicht bzw. wechselt von Tag zu Tag. Meistens ist es der, der als letztes entstanden ist. Aber es ist ohnehin unmöglich, das objektiv zu beurteilen.