Afroschnitzel zeigen ihre Wurzeln mit einem Mix auf


afroschnitzel

„Ayo und ich arbeiten schon seit meinem 15. Lebensjahr zusammen“, erzählt Moritz Pommer, die eine Hälfte des Duos Afroschnitzel. Die beiden Musiker lernten sich in der gemeinsamen Schule kennen und haben dort schnell angefangen, HipHop-Beats zu bauen und ein paar Gigs organisiert. „Ayo, mit Wurzeln in Nigeria, lebte zuletzt 14 Jahre in London, davor in Tschechien und jetzt in Wien. Ich selbst lebe in Offenbach, zuvor in Hamburg und auch London“, so Pommer weiter. Vor drei Jahren ist aus ihrer Synergie nach vielen Gesprächen Afroschnitzel entstanden.

Der Name repräsentiere die Fusion afrikanischer und europäischer Musikkultur und sei natürlich auch eine kleine Hommage and die Stadt Wien, sagen die beiden Produzenten. „Wir machen nicht nur einfach Musik, die uns bewegt. Unsere Produktionen und Mixes wollen auch Wurzeln aufzeigen. Diese liegen im Jazz, Afrobeat, Drum’n’Bass und nicht zuletzt im Oldschool HipHop. Wir glauben an die Macht der Musik – auch als kulturpolitisches Ausdrucksmittel.“

Ihr neuester Mix, „Vulnerable“, ist nach der Produktion ihrer ersten EP, „Schnitzelhunt“, entstanden: „Wir haben uns spätnachts zusammengesetzt und Tracks ausgesucht, die in einem musikalischen Kontext unsere Einflüsse und Gefühle beschreiben. Der Mix zitiert auch wieder unseren österreichischen Komödianten Mundl.“ Ihr Set hat somit nicht nur Hits zu bieten, sondern ist eine Auslese von Schwingungen, die sie bewegen.

Tracklist:

01. Pacifika – Tama Waipara (Cecil Beatdown)
02. Cajuu – Things Behind (Jimpster Remix)
03. Afroschnitzel – The Sanctuary
04. Electric Wire Hustle – By & Bye (Yoruba Soul Mix)
05. Steve Paradise – Zultan (Pablo Fierro Remix)
06. Afroschnitzel – Un Reality
07. Osunlade – Sendai
08. Seekae – The Worry (Henrik Schwarz Remix)
09. Son Of Oil – Darque
10. Sonzeira feat. Seu Jorge – SambAiio (Jose Marquez Remix)
11. Phony Ppl – End Of The Night (Louis Futon Remix)