BAAL: Weiteres Release auf Musica Autonomica


noah

Dixon, Tale Of Us, Hunter/Game, Tiefschwarz, Acid Pauli, Few Nolder und Speaking Minds – sie alle supporten die neue EP des Münchner Duos BAAL. Am 5. Juni 2015 wird die Kollektion „Noah“ als vierte Katalognummer des deutschen Imprints Musica Autonomica erscheinen. Die Veröffentlichung in digitaler Version soll am 22. Juni 2015 vonstattengehen. Neben den beiden Original-Tracks „Pluvia“ und „Lumen“ umfasst die Zusammenstellung ausserdem zwei Remixe, die von den Berliner Produzenten Ruede Hagelstein und Krink konzipiert wurden. Abgerundet wird das digitale Release von den Werken „Nephilim“ und „Ingenium“. Wir sprachen mit Matthias Dräxler und Matthias Schüll über die EP.

Woher kam die Idee für die EP? Wo habt Ihr Euch die Inspiration geholt?

BAAL: Wir hatten die Idee, ein Album zu machen, das den inneren Entwicklungsprozess beschreibt – eine Geschichte einer Erlösung. Während der Entstehung kamen allerdings viele Einflüsse dazu und einige Tracks mussten wieder verworfen werden, da sie zu sehr von BAAL abwichen. Schlussendlich haben wir die Tracks auf die Essenz gekürzt und sind über „Pluvia“ auf den Reinigungsprozess der Erde durch Regen und damit die Sinnflut gekommen. Die Idee zu „Lumen“ bestand damals schon und so wurde „Nephilim“ als letztes produziert, um die Geschichte des „Noah“ zu komplettieren.

Wie und wo ist sie entstanden?

Ausschließlich in unserem Studio. Wir hören beide sehr viel andere Musik und kamen dabei auf Ideen, wie man bestimmte Effekte noch drastischer gestalten kann. Ein weiterer Aspekt war, die EP clubtauglich zu machen. Daher wurde diesmal besonders darauf geachtet, dass sie alle auch gut in ein Techno-Set passen.

Wieso werden „Lumen“ und „Pluvia“ und nicht „Ingenium“ und „Nephilim“ auf Vinyl rauskommen?

Das hat fast rein praktische Gründe. Wir halten „Pluvia“ und „Lumen“ für die clublastigeren Tracks und erfahrungsgemäß werden Platten aus dem elektronischen Bereich von DJs gekauft, die im Club die Platte auch spielen wollen. „Ingenium“ hat durch seine extremen Breaks eine besondere Spezialität und „Nephilim“ ist durch sein langes Intro sehr experimentell. Wir wollten den Vinyl-Liebhabern einfach etwas bieten, dass sie dann auch benutzen können.

Wie wurden die beiden Remixer ausgesucht?

Um die Platte so komplett wie möglich zu machen, wollten wir einen Sound auf der Platte haben, der unseren Sound ergänzt. Bei Ruede Hagelstein und Krink war es aufgrund der Unterschiede zwischen ihnen und BAAL gerade deshalb so interessant, wie sie unseren Sound aufnehmen und weiterverarbeiten.

Warum mal wieder ein Release auf dem Label Musica Autonomica, bei dem Ihr schon die MA 002 produziert hattet?

Das liegt daran, dass Autonomica einfach einen sehr guten Job macht und immer die höchstmögliche Qualität erzielen will. Die Arbeit bei der letzten Platte hat uns so überzeugt, dass wir uns sicher waren, hier auch diesmal wieder beim richtigen Label zu sein.

Tracklist:

01. BAAL – Pluvia
02. BAAL – Lumen
03. BAAL – Helios (Ruede Hagelstein Remix)
04. BAAL – Goliath (Krink Remix)
05. BAAL – Nephilim / digital only
06. BAAL – Ingenium / digital only