trndmsk Podcast #37 – Luis Rosenberg


Podcast #37 - Luis Rosenberg

Der in Berlin lebende Luis Rosenberg hat Wurzeln in Österreich, Indien, Brasilien, Argentinien, Frankreich, China, den Niederlanden und der Türkei. Diesen wahrhaftig großen multikulturellen Hintergrund lässt der in Wien geborene DJ in seine Mixtapes einfließen. „Ich bin Er und Du und Ich und Sie und Teil von allem“, sagt der gebürtige Österreicher von sich. „Meine Sets sind ein Mosaik moderner und traditioneller Kulturen. Der Sound ist geprägt durch türkischen Pop, estnische Chöre, deutsche Synthesizer und indische Trommeln. Der Klang ist gleissend und dunkel, natürlich und flirrend und ständig im Wandel.“

Damals, im Winter 2011, musste ich oft während meines Freiwilligen Sozialen Jahrs den Abenddienst in meiner Kinderkrippe irgendwie hinter mich bringen. Als die letzten Kids gegen 20:00 Uhr endlich abgeholt wurden, war ich froh, nach Hause zu trotten, den Stress des Tages abzulegen und mich auf elektronische Musik zu stürzen. Im Dezember des gleichen Jahres, das weiß ich heute noch, war es eben dieses eine Set von Luis Rosenberg, das mich so sehr faszinierte und an sich riss, dass ich den Österreicher nicht mehr aus den Augen verlieren würde. „Tiefenrausch“ war es, das ich immer und immer wieder hörte – und mich in ihm verlor. Und nun ist Rosenberg (endlich) für unseren 37. Podcast verantwortlich. Danke!

trndmsk: Luis, was erwartet uns in den nächsten 75 Minuten?

Luis Rosenberg: Ein Feuerwerk der Inspiration fremder Länder.

Wie hast Du die Stücke für den Mix ausgesucht? Gab es ein bestimmtes Konzept, das Du verfolgt hast?

Wenn ich Sets mache, will ich immer alles. Hundert verschiedene Stilrichtungen, Motivation, Melancholie, Ekstase. Über Monate sammle ich Musik, und am Ende ist doch alles immer ganz anders, als ich es wollte.

Wann und in welchem Umfeld ist das Set entstanden?

Die feinere Auswahl hat sich wohl in den letzten zwei Monaten in Südamerika formiert.

Gibt es einen absoluten Lieblingstrack im Set von Dir? Und welche drei Songs sind derzeit in jedem Deiner DJ-Sets zu finden?

Absolut. „Montbui“ von Denis Le Breton. Eine Nummer, die viel Aufmerksamkeit verdient!

Was steht in naher Zukunft bei Dir noch an? Welche Gigs kommen auf Dich zu und wie sieht es in Sachen Produzieren aus? Wäre das ein weiterer Schritt?

Produzieren ist leider nach wie vor ein Nebenprojekt. Bezüglich Gigs spiele ich am Samstag in der Ritter Butzke (Feines Tier Label Night!), im August auf dem Wilde Möhre Festival, im September endlich im Kater und im März auf Hawaii!

Tracklist:

01. Sly 5th Ave & The Club Casa Chamber Orchestra – Stay
02. Moguz – Youth and Others
03. Edu Lobo – Viola Fora de Moda (Cau Lopez Extended Remix)
04. Luis Advis y el Grupo Quilapayun – Vamos mujer (Rodrigo Gallardo Remix)
05. Quantic & Nidia Góngora – Muevelo Negro (Instrumental)
06. Tribilin Sound – La Cumbia De Octavio
07. Siba – Bonina (ATW Edit)
08. Francis Bebey – Senza Tristess (Simbad Edit)
09. Risa – Selvagem (Maltauro Edit)
10. Paco Mendoza – La Frekuencia
11. Dialoque – Slick Steve (Charles Davos Remix)
12. Charles Davos – Milagro Verde 2014
13. Zafer Dilek – Yasadim Mi Öldüm Mü (Mehmet Aslan Edit)
14. Denis Le Breton – Montbui
15. Kuniyuki Takahashi – Dear African Sky (Henrik Schwarz Remix Unreleased Live Version)
16. Rhythm and Roots – Matanza – Gallineta Chica
17. Viken Arman – Rosas

DOWNLOAD via The Artist Union
(MP3, 320 kBit/s, 1:19:28 Min., 182 MB)