Martin Anackers Set „Neurogenese“


martinanacker

Sein letzter Studiomix ist mittlerweile ein Jahr her, und ausser dem Mitschnitt von der diesjährigen Fusion gab es bislang noch kein Set von Martin Anacker in diesem Jahr. „Das lag vor allem an meiner beruflichen Situation. Da ich aktuell dabei bin, mein Referendariat als Berufsschullehrer zu machen, habe ich leider alle Hände voll zu tun und muss mit dem Musik machen manchmal etwas zurücktreten“, erklärt der DJ aus Jena. Aber nicht nur die Zeit spielt dabei eine Rolle, sondern vor allem auch Stress. Für einen guten Studiomix muss Anacker einen möglichst freien Kopf haben: „Zu dem konnte ich schließlich in den aktuell noch laufenden Herbstferien gelangen, und somit den längst fälligen Mix endlich aufnehmen.“

Die Macher des Projekts Klangextase haben ihn über Facebook angeschrieben und zu einer Episode ihres Podcast eingeladen: „Zufälligerweise lag ihre Terminanfrage dann auch noch genau mit meinen Herbstferien, und ich hatte sowieso vor, endlich wieder mal was Neues zu basteln. Dadurch kam das ganze letztlich sehr passend zusammen.“ Der Titel der Zusammenstellung: „Neurogenese“. „Ein Studiomix ist bei mir meist nicht wirklich mit einem Partyset zu vergleichen. Während ich auf einer Party, vor allem zu den Hauptzeiten einer Nacht, öfter etwas mehr Gas gebe, genieße ich es demgegenüber sehr zu Hause meine ganzen ruhigeren Platten zu spielen.“ Das liege auch daran, dass er in seinem Wohnzimmer in einer ganz anderen Stimmung ist als in einem Club. „Und so ein Studiomix ist am Ende ja vielleicht auch genau für solche Momente gedacht, in denen man eher gemütlich zu Hause sitzt, oder im Auto irgendwo hinfährt.

Tracklist:

01. Melchior Productions Ltd. – Meditation 1
02. Stefan Goldmann – De-Gauss
03. Oskar Offermann & Karem – Republican Enemy
04. Mathias Kaden – Kawaba feat. Tomomi Ukumori (DJ Koze’s Kosi-San Remix)
05. Ricardo Villalobos – Dexter
06. Seuil – Vespre & Bongos
07. Stefan Vincent – How It Could’ve Been
08. Konstantin Sibold – Romin
09. Musumeci – VI
10. Reinhard Voigt – The Buddy
11. Moratu – Little Olt
12. Zola Jesus – Hikikomori (Oskar Offermann Remix)