Andreas Henneberg und sein Set aus dem KaterBlau


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Ungefähr zweimal im Monat verantstaltet Marcus Meinhardt, seines Zeichens Labelchef von Heinz Music, eine Party namens Secret Garden im KaterBlau. „Ab und an mal holt er mich mit ins Line Up, wenn’s passt“, verrät Andreas Henneberg, der als Einheimischer relativ selten in Berlin spielt. „Man findet mich auch nur zwei- bis dreimal im Jahr irgendwo auf einer Party in der Hauptstadt.“ Dabei zählt das KaterBlau zu einer seiner Lieblingsläden: „Ich freue mich jedes Mal, wenn es mal mit einem Booking klappt. Gerade in Clubs wie dem KaterBlau muss man mit dem Publikum arbeiten. Genauso wie das Publikum mit Dir arbeitet. Mit einer vorgefertigten Playlist hat man da schon verloren, bevor man überhaupt angefangen hat.“

Henneberg hat sich angewöhnt, möglichst eigene Produktionen zu spielen. „Da sind halt auch wahnsinnig viele unveröffentlichte Sachen dabei, das macht einfach Spass, zu sehen, wie die funktionieren. Ich habe viele Tracks, die ich schon seit Jahren in meiner Playlist habe und irgendwie auch nicht löschen möchte“, so der Produzent, der zum Ende des Jahres eine große Sample-Libary mit Loops und Single-Shots für Produzenten rausbringen wird. „Das wird auf dem Label Systematic von meinem Freund Marc Romboy erscheinen.“ Ausserdem arbeitet er aktuell an einem neuen Video- und Audio-Podcast mit dem Namen SNOE Affairs, bei dem es Background-Interviews und ein einstündiges DJ-Set von diversen Künstlern geben soll.