„Exposition“ vom Duo GYRL*


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Seit etwa fünf Jahren kennen sich Garstique und Nikolas Noam bereits. „Wir haben uns damals bei einer Radiosendung in Leipzig kennengelernt und uns gleich gut verstanden. Carsten hat dort ein DJ-Set gespielt, und ich habe eigene Songs vorgestellt“, so Noam. Nach einer Party drei Jahre später haben sie sich dann morgens bei einer Flasche Sekt zusammengesetzt und den ersten eigenen Remix produziert, der allerdings vorerst als Kollaboration zwischen Garstique und Nikolas Noam veröffentlicht wurde. „In den darauf folgenden Wochen haben wir uns dann immer wieder im Studio getroffen und an weiteren gemeinsamen Songs gearbeitet. Recht früh schon hat sich der gemeinsame musikalische Nenner herauskristallisiert und unsere Songs haben eine eigene Dynamik entwickelt, sodass unbedingt auch ein eigener Name für das Projekt hermusste.“ So entstand GYRL*.

„Mit dem Produzieren eigener Song wuchs auch die Idee, zusammenzuspielen und aufzulegen. Unser Sound stand recht schnell fest: Wir beide haben Unmengen an Techno-Tracks, die wir unabhängig voneinander mittlerweile nicht mehr auflegen“, so die beiden Musiker. Allerdings haben sie mit GYRL* eine andere Herangehensweise an diese Tracks entwickelt: „Wir spielen ursprünglich schnellere Tracks auf 33 RPM oder pitchen sie runter und verpassen ihnen somit einen sehr deepen Touch alá Sutsche. Unser erstes Set sollte für eben diesen Sound stehen: Downpitched und Slowmotion-Techno.“

Ihr Set „Exposition“ hatten sie schon ähnlich bei ihrem gemeinsamen DJ-Debüt in Leipzig gespielt: „Eine Woche später haben wir uns nochmal zusammengesetzt und den Mix im Studio-Umfeld bei Nikolas Noam neu aufgenommen.“ Ihr Lieblingstrack im Set ist „124“ von Annanan, da er ihrer Meinung nach runtergeschraubt auf 96 BPM seine Deepness erst richtig entfalte: „Die Sounds im Song haben etwas langsamer gespielt einfach viel mehr Zeit zu wirken.“