Und dann läuft er beim Burning Man – der neue Track von Seth Schwarz und Be Svendsen


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Durch einen gemeinsamen Auftritt in Kopenhagen kamen Seth Schwarz und Be Svendsen das erste Mal in Kontakt. „Lasse fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, etwas eher zu kommen und länger zu bleiben für eine Studiowoche mit ihm“, verrät der Violinist und Produzent Seth Schwarz. Also kam der junge Künstler mit seiner Violine und brachte ein paar Meldodien mit, die ihm seit einiger Zeit im Kopf rumschwebten und eine Akkordfolge, welche dazu passte. „Wir sind in Christiana spazieren gegangen und haben da einige Field-Recordings gemacht, welche in den Track eingeflossen sind. Außerdem meinte Lasse, die Stimmung des Tracks erinnere ihn an den Track „Time“ von Pachanga Boys, der beim Burning Man gut ankam“, so der Produzent aus Halle an der Saale. So hatten beide eine Vision oder einen Traum, dass ihrer Musik es vielleicht auch einmal dahin schaffen würde.

Auf der Suche nach dem einen bestimmten analogen Sound

Im Studio von Svendsen haben sie sich einige analoge Geräten angenommen: „Wir haben viele Layering-Techniken angewendet, besonders das Thema hat dafür viel Zeit in Anspruch genommen. Wir waren schließlich einem bestimmten analogen Sound hinterher, den von uns noch keiner vorher gemacht hatte.“ Dabei hatten sie rausgefunden, dass man den alten Korg Ms 10 durch die Mooger Fooger Freq-Box schleift, diese manuell tweaked, um die Harmonien auf exakt die richtigen Note einstellt, diese dann Ton für Ton separat aufnimmt, ausschneidet und dann wieder in in der richtigen Reihenfolge zusammenfügt, die gleiche Notenfigur mit ein paar weiteren Synths spielt und diese wiederum layert. „Genau dieser leicht eckigen Schärfe waren wir auf der Spur“, meint Schwarz. Heraus kam die Nummer „The Bar Tender“.

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Lee Burridge trägt die Nummer in die Welt

Das Stück kam am 10. Dezember 2015 bei All Day I Dream raus. „Ich habe Lee (Lee Burridge, d. R.) mal auf einem Thuishaven Festival für sieben Stunden auflegen sehen und ihn während des morgendlichen Sets angequatscht. Als ich ihm ein halbes Jahr später unseren Track per Facebook geschickt hatte, war ich erstaunt, dass er prompt antwortete und sagte er, er könne sich noch gut an mich erinnern.“ Den Track habe er bis heute überall in der Welt gespielt, und er komme jedes Mal gut an, sagt ein glücklicher Seth Schwarz. „Höhepunkt war dann, als er unseren Track dieses Jahr zur Peak Zeit auf der Bühne von Robot Heart auf dem Burning Man spielte.“