Bebetta und ein Raumschiff, dessen Antriebs-Techno-logie auf Beats Per Minutes basiert


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Vor genau vier Wochen veröffentlichte Bebetta einen Mix namens „Monday On Mars“. Die spannungsgeladene Geschichte hinter dem Set hat uns die in Frankfurt lebende Musikproduzentin erzählt – und uns auch ihre derzeitigen Lieblingsreleases verraten: Neben ihrer eigenen Veröffentlichung „Uppercut“, die vor Kurzem auf Monaberry erschien, gibt es zwei weitere Favoriten, die sie zurzeit gerne spielt: „Arise“ von Victor Ruiz & D-Nox sowie und Martin Kremsers Nummer „Desktop Brain“ im Remix von Cioz.

Sie wollten nur eins von ihr: einen Mix

„An einem Sonntagabend war ich mit dem Zug auf dem Heimweg nach Berlin und stieg ziemlich müde am Hauptbahnhof aus. Auf dem Weg hinaus blendete sie plötzlich ein greller Lichtstrahl. Der komplette Platz war für wenige Sekunden erleuchtet. Ich sank zu Boden und verlor das Bewusstsein. Als ich wieder zu mir kam, befand ich mich auf einem kühlen Metalltisch eines kleinen kunterbunten Raumes. „Bin ich in einem Club?“ Lichter in allen Farben und überall riesige runde Fenster um mich herum. Ich schaute hinaus und bestaunte die Visual-Technik. Es schien so, als würde man durch Weltall fliegen. Auf einmal öffnete sich hinter mir eine Tür und es kamen mehrere als Alien-verkleidete Gestalten in den Raum. Sie schauten mir in die Augen, und ich wusste plötzlich genau, was sie von mir wollten: ein Set.“

Die Antriebs-Techno-logie des Raumschiffs: Beats Per Minutes

„Wie sich zu meinem Erstaunen herausstellte, befand ich mich auf keiner Halloween-Party, sondern auf einem echten Raumschiff, dessen Antriebs-Techno-logie auf Beats Per Minutes (BPM) basiert. Aufgrund von Treibstoffmangel musste das Schiff auf der Erde notlanden und ist dabei auf mich gestoßen. So war es mittlerweile schon Montag, und wir flogen mit 123,5 BPM durchs All Richtung Mars. Die Marsianer reagieren sehr empfindlich auf Disharmonien. Nur ein einziger schräger Übergang kann ihre zarten grünen Köpfchen zum Platzen bringen. Deshalb habe ich versucht, meine aktuellen Lieblingstracks besonders harmonisch zu mischen. Außerdem musste das Tempo recht konstant bleiben, damit das Schiff gleichmäßig durch All fliegen kann.“