Eine Session mit einem Breakbeat-artigen Rhythmus – „Toolstreet“ von Braunbeck


braunbeck

„Da ich meistens einfach viel rumprobiere, kommen viele Skizzen mit verschiedensten Stimmungen oder Styles bei rum“, sagt der gebürtige Schwabe Braunbeck, den es mittlerweile nach Berlin verschlagen hat. So war es auch bei seiner neuesten Nummer: „Toolstreet“. „Ich hatte keinen genauen Plan. Ich bin in einer Session auf diesen Breakbeat-artigen Rhythmus gekommen und hatte Bock drauf.“ Herausgekommen ist ein sehr tooliges Stück, wie der Name schon vermuten lässt. Da er aktuell keinen eigenen Studioraum hat, ist die Nummer bei ihm zu Hause, im Berliner Stadtteil Wedding, auf zwei KRK Rokit6 und mit einem Onyx-820i entstanden.

Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen

Das Resultat bietet der DJ und Musikproduzent, der unermüdlich weitere an neuer Musik arbeitet, via trndmsk als freien Download an: „Es gibt manche Nummer, die kann man gut und gerne mal verschenken oder eben frei anbieten will.“ Es müsse nicht immer zu einem Release kommen, so Braunbeck. „Einfach machen, worauf man Bock hat – und ich hatte Bock, das Stück frei anzubieten. Wenn es den Leuten gefällt, findet es auch so den Weg in deren Gehör oder wird sogar gespielt“, ist sich der Produzent sicher. An weiteren Veröffentlichung arbeitet er bereits intensiv: „Man entwickelt sich täglich weiter. Wichtig ist nur, dass man sich die Zeit nimmt, nicht hastet oder meint, man müsse schnell viel releasen, um voranzukommen.“ Sein letztes Release, die EP „Metis“, erschien vor einigen Tagen für das Label vom Duo Pleasurekraft – Kraftek. „Ausserdem arbeite ich für Filburt und sein Leipziger Label O*RS an mehreren Tracks, für eine potentielle größere Platte.“

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