„Year Of The Ape“ – ein neues M.in-Album für den Dancefloor


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„Er ist ständig in Bewegung – ob auf der Bühne als leidenschaftlicher Performer oder im Studio, wo er sich ständig weiterentwickelt“, sagt das Label My Favourite Freaks Music über sein Mitglied M.in. Genau diese Entwicklung führte Markus Ferdinand zu seinem neuesten Album – „Year Of The Ape“. Der Longplayer des gebürtigen Hessen wird am 1. Juli 2016 erscheinen. Der Titel der Kollektion, die zehn clubtaugliche Tracks umfasst, ist nicht zufällig gewählt: So wurde der Künstler nicht nur im chinesischen Jahr des Affen geboren, sondern auch im Charakter des Künstlers zeigen sich Züge des intelligenten Tieres. Im Alltag ist M.in eher ein besonnener Musiker, wobei er sich nachts in seinen Live-Performances zu einem ungezügelten Energiebündel verwandelt. Erhältlich ist der Longplayer via Beatport.

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Lieber zusammen produzieren, anstatt alleine

Dass M.in kein einsamer Künstler ist, sondern es liebt, mit anderen Musikern zusammenzuarbeiten, zeigt sich beim Blick auf die Tracklist des Longplayers. So umfasst das Album Kollaborationen mit den Musikern Pete Kaltenburg, Riven, Fabio Macor und Meg.e.Gray, Juliane Wolf sowie Bruno Gentile. Wir sprachen mit M.in über den Entstehungsprozess und wie es zu den einzelnen Zusammenarbeiten kam.

trndmsk: Markus, wie lange hast Du schlussendlich an deinem neuen Album gesessen?

M.in: Ich habe dieses Mal über ein Jahr dafür gebraucht, da ich jeden Track erst lange testen und dann für mich perfekt machen wollte. Zudem sollten alle Tracks voll für den Dancefloor sein und gut zu den anderen passen. Trotzdem wollte ich wieder in alle Richtungen greifen, um so jeden einzelnen Track seinen eigenen Sound zu verpassen. Das war nicht ganz so einfach, aber in bin zu 100 % zufrieden mit dem Ergebnis.

„Year Of The Ape“ ist der Titel des Longplayers. Wie kamst Du auf den Namen? Und hat er einen Bezug zum chinesischen Kalender?

„Year Of The Ape“ war für mich unumgänglich, da ich im Jahr des Affen geboren wurde und somit auch mein zweites Gesicht als Zwilling zeigt. Zuhause bin ich der Familienvater, der eher ruhig und brav ist. Im Club drehe ich aber völlig auf, lass den Affen durch kommen. Somit habe ich gleich Bezug auf mein Geburtsjahr und Geburtsmonat genommen und zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Zudem ist es erschreckend, wie zutreffend der chinesische Kalender doch ist. Denn dieser besagt, dass der Affe ein freches Tier sei, das die Bühne des Geschehens mit beachtlichem Tempo und einer außerordentlichen Motivation betrete. Aber auch, dass ich dieses Jahr meine Ernährung umstellen würde, was ich getan habe.

Woher kam die Idee zum Longplayer? Wo hast Du Dir die Inspiration für die zehn Stücke geholt?

Da ich schon zwei Alben produziert habe und diese jeweils im Abstand von zwei Jahren heraus kam, war ich dieses Jahr wieder am Überlegen. An Weihnachten kam dann auch die Namensfindung durch ein Essen beim Chinesen. Dort haben wir einen chinesischen Kalender geschenkt bekommen. Den Rest kann man sich denken.

Jeder Track sollte etwas Besonderes sein, weshalb ich auch an jeden Track anders heran gegangen bin. Zum einen kam die Inspiration durch meine damals neu gekauften analogen Geräte (Moog Sub 37, Moog Mother 32, Novation Bass Station 2, Roland TR-8) und durch das Equipment meines Studiopartners Bruno Gentile, der die ganze Aira Serie zu mir ins Studio gestellt hatte.

Wie und wo sind die Tracks entstanden?

Die Tracks sind alle nach und nach in meinem Studio entstanden. Die Novation Bass Station habe ich mir z. B. nur gekauft, damit ich die Bassline in dem Track „Rotate“ einspielen kann, da sie genauso klingen sollte, wie ich sie dann auch umgesetzt habe. Mit meinen Italienischen Freund Fabio Macor habe ich die Files hin und her geschickt, genau wie bei Marquez Ill, da wir zu weit auseinander wohnen. Alle anderen waren bei mir im Studio und haben teilweise bei Mitternachtssessions die Tracks mit mir und gutem Gin produziert.

Wie kamen denn die vielen und einzelnen Kollaborationen zustande?

Bruno Gentile ist mittlerweile mein Studiopartner. Er ist zwar noch ein „Anfänger“, aber setzt sich direkt hin und legt los. Das bringt natürlich neue Energie hier rein, da ich oftmals zu sehr an den einzelnen Ideen sitze und dieses unbeschwerte Produzieren kaum noch kannte. Mittlerweile produziere ich auch einfach wieder wild drauf los und schaue danach, ob mir der Track zusagt oder nicht.

Pete Kaltenburg ist mittlerweile ein guter Freund geworden, mit dem ich auch ein DJ- und Produzenten-Team gründen will, aber momentan liegt der Fokus noch auf dem Album – wird aber auch bald passieren. Mit Juliane bin ich schon länger über Facebook befreundet und an einem Familien-freien Wochenende habe ich sie, genau wie anderen, zu mir eingeladen. Am Ende haben wir zu dritt hier gesessen und ein sehr lustiges Wochenende im Studio gehabt. Dabei entstand der Track „Forever“ und ein weiterer mit Daenell, der nicht auf dem Album ist. Riven und ich produzieren auch schon ein wenig hin und her, da er zu Lauter Unfug gehört, dessen Kopf im My Favourite Freaks-Office arbeitet. Somit gibt es hier auch bereits eine starke Verbindung.

Stand früh fest, dass die Kollektion bei My Favourite Freaks erscheint?

Wenn man schon ein eigenes Label und Booking hat, welches international für Aussehen sorgt, dann macht es natürlich Sinn, darauf zu releasen. Zudem bin ich stolz auf unsere Arbeit, und somit gab es kein anderes Label, wo ich dieses Mal mein Album platzieren wollte.

Wie war das bisherige Feedback zum Longplayer?

Die Feedbacks sind besser als bei den ersten beiden Alben, und da war das Feedback schon gut. Ich denke, alles passt super zusammen, was sich dadurch auch zeigt.

Wie geht es nach der Veröffentlichung weiter? Wird es Remix-Pakete geben?

Alle Tracks werden nach und nach auf EPs mit zusätzlichen Remixen released. Auch eine EP bei Lauter Unfug wird im September samt Remixen von Rich Wakley und Juliet Fox erscheinen – und natürlich hat nun die Album Tour begonnen!

Tracklist:

01. M.in & Fabio Macor feat. Meg.e.Gray – Fallen
02. M.in & Marquez Ill – Make Some Noise
03. M.in feat. Bruno Gentile – Rotate
04. M.in & Pete Kaltenburg – Better You
05. M.in feat. Bruno Gentile – Something
06. M.in & Pete Kaltenburg – Reach Out
07. M.in & Juliane Wolf – Forever
08. M.in & Riven – Connect
09. M.in feat. Bruno Gentile – Prophecy
10. M.in & Riven – Real Underground