Matthias Kunze und seine Sommernachtromanze


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„Mein typisches Podcastumfeld sieht so aus, dass ich mich abends an den Tisch im Wohnzimmer setze, die Kopfhörer voll aufdrehe und einfach mit dem ersten Track beginne“, verrät Matthias Kunze. Der Rest ergebe sich meist unterwegs. So auch bei seinem neuesten Set für das Projekt Hrznsnglgnht aus Halle an der Saale: „Sommernachtromanze“. „Es hat sich bei mir so eingeschlichen, dass ich etwa alle zwei Monate einen neuen Podcast veröffentliche. Da kam mir der Mix für Herzensangelegenheit gerade recht.“

SoundCloud und Beatport werden abgegrast

Die Podcast-Reihe des Projekts verfolgte der DJ schon eine Weile, da er selbst ursprünglich in der Saalestadt geboren und aufgewachsen ist: „Irgendwann hab ich den Host, Hagen Mosebach, wegen eines Podcasts für Klangextase angeschrieben, da ich seine Produktionen auch sehr mag. So kam dann eben wie so oft eines zum anderen.“ Für die Trackauswahl durchstöberte er oftmals SoundCloud und Beatport und grast alle Künstler und Labels ab, denen er so folgt. „Das Set baue ich dann im Kopf schon so halb zusammen, bevor ich kurz vor dem Kauf nochmal die Spreu vom Weizen trenne. Es ist immer auch irgendwie eine Gefühlssache“, so Kunze, der mit dem neuen Remix von Adriatique zum Klassiker „Atlas“, produziert von Marc Romboy und Stephan Bodzin, eine Lieblingstrack hat: „Da kommen sofort Erinnerungen hoch.“