trndmsk Future Stars #20: Braunbeck – West-Berliner Morgenstunden


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„Ein Hammer geiles Intro von Mr. Raoul K.“, versichert uns Braunbeck, erwarte uns bei seinem Mix, den er für die Reihe trndmsk Future Stars zusammengestellt hat. „Eine wahnsinnig gute Nummer, wie ich finde“, betont der gebürtige Stuttgarter nochmals. Das Set, das den vielversprechenden Titel „West-Berliner Morgenstunden“ verliehen bekam, ist gespickt mit zwei Tracks, die von Freunden Braunbecks kreiert wurden: „Die Werke sind seit einer Weile bei ihrem Label SOLIDE Musik am Start, die machen einen super Job!“

Es muss nicht immer ein Konzept vorhanden sein

Für das Mixtape hatte der in Berlin lebende Musiker kein bestimmtes Konzept. Vielmehr orientierte er sich an seinen aktuellen Sets und nahm dort Tracks in die engere Auswahl, die er schon sehr lange mag: „Aufgenommen habe ich das Set dann mit zwei CDJ850K, einem Pioneer-Mixer und einem Aufnahmegerät.“ Auch wenn die Kollektion eine zusammenhängende Geschichte ergibt, sticht für Braunbeck ein Stück besonders raus: „Can You Reach“ vom Berliner Kalyma. Für seinen ganzen Sets holt sich Braunbeck seine Inspiration aus unterschiedlichen Dingen: „Es gibt eine gewisse stilistische Richtung, die ich gut finde. Wenn ich über solche Stücke stolpere und sie mir gefallen, dann nehme ich sie in meine Library auf.“ Einer seiner Lieblingsplätze, um nach neuer Musik zu suchen, sei Traxsource.

Immer fleißig sein, das ist das Wichtigste

Wenn man ihn auf sein zukünftiges DJ-, aber auch Produzenten-Dasein anspricht, weiss Braunbeck genau, was er will und nicht will: „Ich habe keine echten Ziele, die ich mir gesteckt habe. Ich bin noch weit davon entfernt, mich auf die Musik zu verlassen. Es macht sehr viel Spass, wie es im Moment ist, und es entwickeln sich gute und spannende Dinge.“ Er habe genug Freizeit, um sich musikalisch sowie technisch weiter zu entwickeln: „Da bin ich sehr froh drum.“ Es sei nicht so, dass man zwei bis drei Release hat und dann die große Karriere los geht, im Gegenteil. „Wer nicht unbedingt direkt mit einem Hit startet, der muss sich eben durchboxen, geduldig sein und vor allem, das ist das Wichtigste, fleißig sein“, betont der gebürtige Schwabe, der demnächst auf zwei Compilations auf Ourselves vertreten sein und eine Solo-EP im Frühjahr 2017 auf O*RS rausbringen wird. Sich Tipps geben lassen, offen sein für Feedback von Freunden oder Kollegen, aber dennoch auf seinen eigenen Bauch hören, sei ebenso wichtig. „Immer das machen, was man selber gut findet, wenn man mit seiner eigenen Arbeit an der Musik happy ist, dann hat man schon mal alles richtig gemacht.“

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(MP3, 320 kBit/s, 1:02:33 Min., 144,7 MB)