So wollen Richie Hawtin und Pioneer sicher stellen, dass Produzenten bezahlt werden, wenn ihre Tracks gespielt werden


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Kann diese technische Neuheit wohlmöglich die Lizenzzahlungen revolutionieren? Über YouTube wurde heute morgen ein Video veröffentlicht, in dem Richie Hawtin und Pioneer eine Zusammenarbeit ankündigen. Ziel des Zusammenschlusses sei es, dass Hawtins App RADR mit Pioneers Plattform KUVO kompatibel gemacht werde. Beide Produkte sollen Teil der Get Played Get Paid Kampagne werden, bei der sich die Association for Electronic Music (AFEM) dafür einsetzt, dass ein Künstler bezahlt wird, wenn einer seiner Tracks von einem DJ gespielt wird.

DJs können sich KUVO kostenlos runterladen

Um diesen langen Traum zu verwirklichen, sendet die App RADR Informationen über den gerade gespielten Track via Traktor Pro und andere DJ-Software an einen Twitter-Feed. Der jetzt damit kompatible Dienst KUVO funktioniert ähnlich: Er streamt Metadaten in Echtzeit zur Performance Rights Organisation. Gleichzeitig teilt er Informationen zu den gerade laufenden Tracks über die Plattform KUVO. Die Aufgabe der Performance Rights Organisation ist es, hinterher die Tantiemen an die Künstler zu verteilen. Durch den Zusammenschluss ist es nun möglich, dass DJ-Software, die nicht von Pioneer kommt, mit einbezogen werden kann. Für DJs ist KUVO kostenlos, interessierte Club können sich momentan noch die benötigte Hardware-Box kostenlos installieren lassen.