Ein Hörspiel vom WDR erzählt, wie der Techno einst durch die Decke ging


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750 000 Menschen feierten im Jahr 2003 auf der Berliner Loveparade. / Foto von Sam Granleese (CC BY 2.0 / Creative Commons)

„1989. Die Wende. Im gerade wiedervereinten Berlin herrscht ein neues Lebensgefühl und liefert die perfekten Bedingungen für eine neue Subkultur: In leerstehenden, vergessenen Kellern entstehen Clubs“, schreibt Maike Wüllner, Redakteurin des Westdeutschen Rundfunks. Neuer, urbaner Sound sei damals entstanden – für uns bekannt als Techno. „Und diese Musik schafft das, was die Politik lange Zeit nicht erreicht: Sie vereint. Zumindest die unterschiedlichsten Leute auf einer Tanzfläche, mit einer Musik, mit einer Art zu feiern. Diejenigen, die damals die Tanzfläche beschallt haben, sie gebaut haben oder auf ihr standen, erzählen, wie in den Trümmern der Berliner Mauer die Subkultur Techno groß wurde. Und dass die Raver schon bei der zweiten Loveparade 1990 wussten: „The Future Is Ours“!“

Zahlreiche Zeitzeugen berichten

In einem 52-minütigen Hörspiel namens „The Future is Ours – Als Techno durch die Decke ging“ versucht die Redakteurin zu ergründen, warum der Techno damals so durch die Decke ging. Gemeinsam mit Dr. Motte, DJ Tanith, Dimitri Hegemann, Jürgen Laarmann, Elsa for Toys und vielen weiteren Zeitzeugen entstand ein sehr hörenswerter Beitrag, der einen schnell mal 25 Jahre zurück beamt.

Das Hörspiel steht befristet zum kostenlosen Download zur Verfügung.

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