Smooth und ein bisschen criminal – das erste Set des Duos Brothers


brothers

„Unsere magische Freundschaft und unser frisch geborenes Projekt Brothers„, sagen Lolissa und Isabeau Fort, haben die beiden Musikerinnen dazu bewogen, einen Mix namens „Smooth Criminal“ zusammenzustellen. „Es war für uns absolut an der Zeit, dieses Fass aufzumachen! Wir harmonieren sowohl menschlich als auch musikalisch so gut, dass es eine Sünde wäre, diese Power nicht zu vereinen.“ Entstanden ist das 133-minütige Set vor einigen Wochen im Bett: „Wir haben uns das Wochenende über mit einem lebensgefährlichen Vorrat an Tabak, Alkohol, Pizza und Flausen im Kopf im Zimmer eingesperrt und wussten, dass wir diesen Raum erst verlassen würden, wenn das Brothers-Baby in der SoundCloud-Wiege liegt.“ Die beiden haben sich stundenlang gegenseitig Tracks gezeigt und dabei immer mal wieder ein bisschen gemixt, viel getanzt, geraucht, gegessen und nach und nach die Tracklist zusammengestellt. „Als unser Äußeres den Zenit der gammligen Zerzaustheit erreicht hatte, haben wir schließlich den Aufnahme-Knopf gedrückt und heraus kam „Smooth Criminal“!“

„Musik wird unsere Zukunft bestimmen“

Besonders Wert haben sie darauf gelegt, dass der Mix so klingt, „wie wir uns fühlen, wenn wir Zeit miteinander verbringen.“ Jeder Track gibt dem nächsten sicher die Hand, manchmal frech und ein bisschen rotzig, manchmal funky, manchmal aber auch sanft und melancholisch. „Der Bass ist immer klar und verlässlich, smooth und ein bisschen criminal“, so die beiden, die ein Liebling aus dem Mixtape hervorheben wollen. „Und zwar der Remix von H.O.S.H. für Rüfüs‘ Nummer „Innerbloom“. Da sind wir echt kurz sentimental geworden, haben uns nen feuchten Blick zugeworfen und wussten, dass der andere in diesem Moment genau das Gleiche denkt: Musik wird unsere Zukunft bestimmen und zwar back to fuckin‘ back!“ Neben dieser Version gibt es noch drei weitere Stücke, die sie derzeit oft in ihren Sets auftauchen: „Terrence“ von Dirty Doering & Sascha Cawa, „Second Story“ von Mark Knight und zu guter letzt: DeMarzos Nummer „Another Day“. „Wer den nicht liebt, ist komisch!“