Dokumentation „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ kommt in die Kinos


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Der Regisseur mit seinen Hauptprotagonisten auf der diesjährigen Berlinale / Foto: Presse, Berlinale

In seinem Dokumentarfilm „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ beleuchtet Romuald Karmakar die Arbeit von DJs elektronischer Musik, die in Deutschland eine internationale Vorreiter-Rolle innehaben. Der deutsche Filmemacher schaut verschiedenen DJs in Berlin und Frankfurt bei der Arbeit über die Schulter. Dabei wirft er einen Blick auf die Entwicklung des Technos und stellt mit Ata Macias, Ricardo Villalobos, Roman Flügel, Sonja Moonear und Move D fünf Pioniere der elektronischen Musik vor, für die ihre Arbeit zum Lebensinhalt geworden ist. Der Film wird am 11. Mai diesen Jahres in die deutschen Kinos kommen. Einen ersten Ausschnitt des Werkes veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Zeitung auf ihrer Website.

Heinrich Heine sorgte für den Filmtitel

Die Dokumentation feierte vor einigen Tagen ihre Weltpremiere unter dem Schwerpunkt „Europa, Europa“ auf der 67. Berlinale in der Sektion Panorama Dokumente. Der Titel des Films ist die erste Zeile des Gedichtes Nachtgedanken des deutschen Dichters Heinrich Heine. Mit „Denk ich an Deutschland in der Nacht“ kehrte Karmakar zu den Orten seiner „Club Land Trilogie“ zurück, denn schon in diesen früheren dokumentarischen Werken hatte er sich in „Villalobos“ (2009), „Between the Devil and the Wide Blue Sea“ (2005) und „196 bpm“ (2003) mit der Welt der Club- und elektronischen Tanzmusik auseinandergesetzt.

Musikredakteur Oliver Schwesig vom Deutschlandradio Kultur hat den Film auf der Berlinale gesehen und mit dem Regisseur über das Werk gesprochen.

Informationen zu „Denk ich an Deutschland in der Nacht“

Deutschland 2017, 100 Min., Deutsch, Französisch, 16:9, OmeU/ OmdtU
Arden Film/ Rapid Eye Movies
Regie: Romuald Karmakar
Mit: Ricardo Villalobos, Sonja Moonear, Ata, Roman Flügel, David Moufang alias Move D
Kamera: Frank Griebe
Schnitt: Robert Thomann, Anne Fabini
Sound Design: Matthias Lempert
Regieassistenz: Martin Zillmann
Produzent: Andro Steinborn
Co-Produzent: Stephan Holl
Co-Produktion: Rapid Eye Movies, Köln