Gute Musik und Stile, die kombiniert werden – der Bespoke-Musik-Podcast von Monolink


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In den ersten Wochen des Jahres nahm Monolink ein neues Mixtape für Bespoke Musik auf. „In Berlin habe ich mir erst Notizen für Track-Ideen gemacht. Aufgenommen habe ich es final dann bei mir im Studio in Kreuzberg“, erzählt der Sänger und Musikproduzent. Es war schon eine Weile her, seitdem er einen Podcast aufnahm. Das liegt unter anderem daran, dass er hauptsächlich Live-Sets spielt: „Viele Mixe, die ich in letzter Zeit gehört habe, waren mir zu einfach und zu musikalisch einseitig, dass ich dachte, da könnte ich ein bisschen mehr rausholen.“ Es gebe so viel gute Musik und Stile da draußen, die man kombinieren könne, betont Monolink. „Da wär’s einfach zu schade, immer nur im Deep-House und auf einem Tempo zu bleiben.“

In Amsterdam fing alles an

Als Bespoke Musik aus New York anfragte, schien alles Sinn für ihn zu machen: „Auch in Anbetracht meiner bevorstehenden USA-Tour.“ Ein paar befreundete DJs von Monolink wie Powel, Rampue und Holger Hecler sind bereits Teil von Bespoke Musik oder haben dort gespielt: „Als wir dann zusammen in Amsterdam auf dem Bespoke-Showcase waren, kam der direkte Kontakt zustande, und wir haben uns sofort ziemlich gut verstanden.“ Mit dem Mix will er eine musikalische Geschichte erzählen, die nicht nur im Hintergrund abläuft, sondern der man aktiv zuhört. „Ich mag keine Hintergrundmusik. Ich wollte viele Tracks benutzen, die Song-basiert sind und Lyrics haben, einen Bogen spannen zwischen elektronischer und organischer Musik. Oder auch mal komplett rausgehen aus dem Elektro und einen unbearbeiteten David Bowie einbauen“, so der Berliner.

Debütalbum in der Schwebe

Besonders angetan ist er vom Closingtrack des Sets: „Blind Willie McTell“ von Bob Dylan. „Mit dem verbinde ich sehr viele Erinnerungen. In meinen DJ-Sets ist derzeit immer was von Just Emma dabei, „Babel“ von Bernstein und gerne noch der Classic „Marks“ von Nicolas Jaar.“ Neben der geplanten Tour durch Nordamerika ist er ansonsten noch dabei, sein Debüt-Album fertigzustellen. Wann das Werk erscheint, ist noch nicht bekannt.

Tracklist:

01. Kerala Dust – Nevada
02. Leonard Cohen – You want it darker (Landhouse & Raddantze Edit)
03. Arutani – Mar de la Eternidad
04. Birds of Mind – Flying through the souls (Just Emma Remix)
05. Super Flu – Va Ga Va Ga
06. David Bowie – Lazarus
07. Il Civetto – Liberté Ana (Monolink Remix)
08. Oceanvs Orientalis – Lost in Venus
09. Wide Awake – Bask
10. Monolink – Time (unreleased)
11. Zone+ & Usif – Balkan (Monolink Remix)
12. Zigan Aldi – Vernie (unreleased)
13. HELMS feat. Monolink – Terra Mount (unreleased)
14. Bernstein – Babel
15. Birds of Mind – Ankara (Stavroz Remix)
16. Nils Frahm – Says (Monolink Edit)
17. Bob Dylan – Blind Willie McTell