LUKINS-Podcast: An einem kalten Februar-Abend im gemütlichen Studio von Beth Lydi


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An einem kalten, grauen Februar-Abend entstand im warmen und gemütlichen Studio von Beth Lydi ihr neuestes Set. „Es war so ein Abend, an dem man alles abschaltet und sich einfach in die Musik versinken lässt“, beschreibt die Musikerin die Atmosphäre der Aufnahme des Podcasts für die noch junge Reihe LUKINS, deren Auftakt vor ein paar Wochen das Trio T.M.A bestritt. Als das LUKINS-Team sie fragten, ob sie dabei ist, hatte Lydi sofort Lust: „Das ist eine kreative Bande mit einem sehr interessanten Konzept, und ich habe mich sehr gefreut, direkt die zweite Episode machen zu dürfen.“

Zwischen alt und neu, typisch und untypisch

„Wir kennen uns eigentlich schon länger durch mehrere Facetten der elektronischen Musik, und ich mag sie zudem auch sehr“, sagt Lydi über das Team von LUKINS. Sympathisch, kompetent und voller Passion seien sie, und das passe genau zu ihrer Art von Menschen. Bei der Trackauswahl für das Set wollte sie eine Gewichtung zwischen alt und neu, typisch und untypisch haben: „Tracks, die den Weg in eine andere Richtung zeigen und sich gleichzeitig gut in meinen Sound einbinden lassen. Es macht immer Spaß, in neue Musik einzutauchen, die ich vielleicht nicht gerade immer in Clubs spielen würde.“ Musik, die auch schön bei einem Spaziergang in der Sonne, im Wald, oder auf einer Autofahrt zu hören ist. „Versteh mich nicht falsch, ein gewisser Grund-Groove muss natürlich da sein. Das ist schon auch das Hauptkriterium, wenn ich nach Musik suche. Ansonsten bin ich auch in meine Archive getaucht und habe unter anderem eine von meinen ersten Veröffentlichungen dazu genommen. Allerdings auch einen Track, der noch gar nicht veröffentlicht ist“, wie sie verrät.

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„Jump The Couch“ – ein fester Bestandteil

Ein Titel, der sie mit seinem Groove immer wieder aufs Neue begeistert, ist „Fluorescente“ von Harvy Valencia, der auf Deeperfect veröffentlicht wurde. „In meinen Sets spiele ich natürlich viele von meinen eigenen Tracks.“ So zum Beispiel „Jump The Couch“, der ein fester Bestandteil ihrer Playlists ist: „Und es macht immer noch so viel Spaß, den zu spielen.“ Aktuell spielt sie auch „Break Down The Doors“ von Erick Morillo und Audio Bullys im Extended-Remix von Danny Howard sehr gerne: „Der fesselt mich immer wieder mit seiner hohen Intensität, wenn er im richtigen Moment gespielt wird. Wenn ich noch einen Track nennen könnte, würde „Make Some Noise“ von M.In & Marquez Ill im Remix von The Glitz noch mit auf die Liste kommen. Fetter Synth und fette Bassline, macht sehr viel Laune auf dem Dancefloor.“