Die magischen Stunden zwischen Tag und Nacht – der AfrikaBurn-Mitschnitt von Elias Doré


eliasdore

„Ich hatte das Glück, mit der großartigen Crew um den „Hauptbahnhof“ auf dem AfrikaBurn gewesen zu sein“, sagt Elias Doré mit einem Funkeln in den Augen. „An die 50 Leute, die gemeinsam einen großen hölzernen Bahnhof, der schon 2016 gebaut wurde, in diesem Jahr noch vergrößert haben. Dazu kamen Lichtinstallationen und eine massive Anlage. „Am Ende des Festivals wurde der Bahnhof feierlich verbrannt – zum Sonnenaufgang um 6:00 Uhr morgens am 1. Mai. „Den Sound des Sets habe ich ganz bewusst für die magischen Stunden zwischen Tag und Nacht ausgesucht, ein mystischer Übergang vom goldenen Sonnenrot in das Zwielicht und die Nacht.“ Dazu war der Samstag der letzte Abend, an dem an ihrem Bahnhof Musik gespielt wurde. „Daher war der Slot für mich wirklich bedeutsam“, so der junge Musikproduzent.

Die Szenerie der Wüste und Berge

Sein Lieblingstrack im Set ist „Zulu“ von der Brigado Crew und Crisstiano – passend in der Szenerie der südafrikanischen Wüste. „Die Atmosphäre auf dem ganzen Festival ist schwer zu beschreiben, wenn man noch nicht auf einem Burn war“, erzählt Doré. „Ein fliegender Teppich cruised an einem vorbei, bevor man leckeres Essen auf einem Tablett geschenkt bekommt und sich dann zum Sonnenaufgang eiskaltes gezapftes Bier aus einem Cowboy-Wagen abholt.“ Offenheit und Freundlichkeit käme von jedem, den man treffe: „Es gibt überall verrückte Artcars und natürlich die wunderschöne Szenerie der Wüste und Berge. Dazu atemberaubende Burns der Artworks mit Flammen, die ich in so einer Größe noch nie gesehen habe. Es ist wirklich ein Ort, der alle Erwartungen und Pläne über den Haufen wirft – egal was du denkst, dass es passiert, es kommt anders.“ Auf die Frage, welche drei Tracks derzeit in (fast) jedem seiner Sets zu finden sind, verrät Doré, dass es „Fiction“ im Remix von Kris Davis, „Scarecrow“ von Be Svendsen und „Domino“ im Remix Frankey & Sandrino seien. „In nächster Zeit freue ich mich besonders auf das Distortion Festival in Kopenhagen, wo ich vor Extrawelt und Mononoid das Warm Up spielen werde.“


What a ride that was.. Thank you Afrikaburn. <3 Our Hauptbahnhof burning on Monday at sunrise.

Ein Beitrag geteilt von Elias Doré (@elias.dore) am