Zwischen Tanz und Traummusik – Fejká veröffentlicht seine „Twilight“ EP bei Ki Records


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Foto: Tobias Siebrecht

„Seitdem ich mit 17 Jahren angefangen habe, Musik zu machen, war ich ständig mit der Frage konfrontiert, welchen Stil ich verkörpere“, erklärt der junge Musiker Fejká. Nach vielen verzweifelten Nächten habe er dann gemerkt, dass er Techno genau so liebe wie Ambient-Musik: „Deshalb habe ich mir für meine EP vorgenommen, diese unterschiedlichen Stadien in verschiedenen Songs zu verkörpern.“ Herausgekommen ist die 5-Track-starke EP „Twilight“, die am 14. Juli 2017 auf Ki Records erscheinen wird. Die Inspiration für die Werke holte er sich größtenteils aus dem, was er in seiner halben Jugend aus seinem Umfeld erlebt habe: „Es ist im Prinzip wie ein Tagebuch für mich. Eine große Rolle spielte dabei das Internet und meine ständigen Genrewechsel im Musikgeschmack früher.“ Die unterschiedlichen Perspektiven auf Musik hätten der Reife seines Sounds wahrscheinlich beigetragen.

Auf das Wesentliche konzentrieren

Entstanden sind die Stücke vorwiegend bei ihm zu Hause am Laptop mit Ableton: „Oft aber auch während ich unterwegs war. „Ghostlight“ beispielsweise habe ich auf Gran Canaria im März fertig produziert, als ich mit meinen Eltern im Urlaub war. Meiner Meinung nach wird heute viel zu oft suggeriert, dass man irgendwelche Synthesizer, Sample-Packs oder Plug-Ins braucht, um gute Musik zu machen. Auch wenn umfangreiches Equipment sicher seine Vorteile hat, bin ich dennoch der Meinung, dass Produzenten sich viel mehr aufs Wesentliche konzentrieren sollten.“ „Ghostlight“ ist der letzte Song und verkörpert einen hypnotischen Deep-House-Track mit Techno-Einflüssen, während der erste Track „Illumination“ ein ruhiges Klavierstück ist: „Ich war schon immer ein zwischen Tanz und Traummusik hin- und hergerissener Mensch, deshalb bin ich zu dem Entschluss gekommen den Kontrast auch musikalisch zu untermalen.

Ghostlight

In Ruhe nach neuen Zielen umschauen

Fejká schickte Christian Löffler, Kopf von Ki Records, vor einigen Jahren mal seinen Song „Moonlight“, in der Hoffnung, Löffler hätte Lust, einen Song mit ihm zu machen: !“Auch wenn das ziemlich naiv war, hat es sich letztendlich gelohnt, als Christian mir geantwortet hat, dass er den Song super findet. Von da an kam alles langsam ins Rollen, jedoch habe ich noch ganze drei Jahre gebraucht, um mich selbst vom kindlichen Amateurproducer auf ein Level zu bringen, mit dem ich einigermaßen zufrieden bin.“ Nun arbeitet der junge Produzent gerade an einem Kurzfilm im Rahmen seines Studiums: „Und ich fange ab August ein Praktikum im Bereich der Videoproduktion in Berlin an. Ansonsten bin ich gespannt auf die Kritik zu meiner EP und schaue mich in Ruhe nach neuen Zielen um.“

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Tracklist:

01. Fejká – Illumination
02. Fejká – Sunlight
03. Fejká feat. Hildur – Twilight
04. Fejká – Moonlight
05. Fejká feat. Marie Angerer – Ghostlight