Der richtige Spannungsbogen – Jonathan Kaspars Mixtape für Torture the Artist


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„Ich habe den Mix bei mir zu Hause aufgenommen, wo ich seit Jahren ein paar alte CDJs, meine beiden Technics und einen Xone 92 stehen habe“, erzählt Jonathan Kaspar über seinen neuesten Mix, den er für das Hamburger Projekt Torture the Artist aufnahm. „Holger von Torture the Artist hat mich im Rahmen des Artikels, der momentan über ihren Blog erschienen ist, gefragt, ob ich nicht Lust hätte, auch einen DJ-Mix zur Podcast-Reihe beizusteuern.“ Nach einem kurzen Blick auf die bisherigen Sets und Gäste war es für der Kölner natürlich eine große Ehre. „Ich bin durch meinen Ordner mit der aktuellen und neuen Musik gegangen, die ich momentan spiele und aus meinem Umfeld zugeschickt bekommen habe.“ Daraufhin hat er erstmal eine Vorauswahl aus Tracks getroffen, die er gerne in den Mix nehmen würde.

„Sehr deep und perkussiv, genau mein Ding“

„Im nächsten Schritt habe ich mir einen groben Spannungsbogen überlegt, wobei nur die erste Nummer schon wirklich feststand, der Rest hat sich dann spontan ergeben. Ich mache das gerne so, denn so ähnelt ein aufgenommener Podcast, auch ein Stück weit einem Club-Set von mir, wo sich der Mix ja auch spontan je nach Publikum, Stimmung und Vibe entwickelt.“ Besonders stark findet er den letzten Track im Mix, einen Remix von MYNY: „Sehr deep und perkussiv, genau mein Ding! Aktuell spiele ich ausserdem sehr gerne einen kommenden Remix von André Hommen für Poker Flat, eine tolle toolige Nummer von Patrice Bäumel – „Sorcery“ – und ein Stück von einem Vinyl-Only-Release, welches ich so grade noch erstehen konnte, bevor es ausverkauft war: „Unravel“ von Pyramid Lake.“