Adamo Golan hat das erste Mal live gespielt – und zwar auf dem Garbicz Festival 2017


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Adamo Golan sagt von sich selbst, dass er immer einen gesunden Zweifel hegt, eine Zahnlücke hat und schwer nach Musik süchtig ist. „Ich habe auch noch eine große Vorliebe für Jean-Michel Basquiat, Postkarten, Konzerte und Granola“, so der 25-Jährige, dem man anmerkt, dass er von der britischen Insel stammt. Woran? An seinem bittersüßen Humor. Doch Golan ist nicht nur das, er ist auch Musiker – und zwar ein Liveact. Das durfte er bei diesjährigen Garbicz Festival demonstrieren. „Das Kollektiv Birdmilk ist eine Gruppe von Tänzern und Künstlern aus Berlin, die regelmäßig eindrucksvolle Shows produzieren und auch auf dem Garbicz Festival auf der Bühne standen“, verrät der Brite. Eines ihrer Mitglieder ist ein Freund von Golan. „Sie bekam eine Auswahl meiner Tracks zu hören und fragte mich, ob ich die Eröffnung ihrer Bühne spielen würde. Ich liebte die Idee sofort und da ich noch nie live gespielt habe, war es der ideale Weg sah, um es endlich mal zu tun.“

Das große Ganze

Für die Eröffnung des Floors wählte er eine langsame und sanfte Entwicklung seines Sets: „Ich wollte eine Reise schaffen, die durch ihre Untertanigkeit und Leichtigkeit fesselt. Idealerweise sollte sich die Musik niemals dem Zuhörer aufzwingen, sondern ihm die Möglichkeit geben, einzutauchen, sich zu verirren und ihre Facetten und Besonderheiten zu erforschen.“ Eine Lieblingsproduktion aus seinem Liveset zu nennen, fällt dem Musiker aus London extrem schwer: „Ich fürchte, ich muss gestehen, das es diesen einen nicht gibt.“ Das Verbinden der einzelnen Tracks und das Spinnen eines Netzes ist ihm am wichtigsten. „Es ist dieses grössere Bild, mit dem ich ziemlich glücklich bin.“ Auf nach dem Gig hat Golan große Ziele: „Ich arbeite gerade an einem Album. Allerdings gibt es bisher nichts Konkretes zu verkünden. Ich habe noch nicht richtig versucht, ein potenzielles Label zu finden. Also: Wenn jemand da draußen interessiert ist, soll er oder sie mir schreiben!“

Tracklist:

01. Intro
02. Fis
03. Replica
04. Felicity
05. Friends
06. Interlude
07. Ora
08. I Will Always Try To Fix You
09. Twins
10. The Keepers
11. Never You
12. Passing
13. Lie To Me
14. Oram
15. Dinner Party, 2040
16. … Then Rely On Me
17. Interlude 2
18. Alma (Instrumental Version)
19. In Us We Trust