Fejká hat ein unvergessliches Set im Stuttgarter Planetarium gespielt


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Seit einigen Monaten stellt das Planetarium in Stuttgart die Veranstaltungsreihe Tunesday auf die Beine, bei der monatlich eine einzigartige Visual-Show mit Live-Musik und limitierten Sitzplätzen stattfindet. „Über meinen Stuttgarter Landsmann Pierre Remy bin ich dann glücklicherweise an den richtigen Kontakt gekommen“, verrät der junge Fejká, „und es wurde schnell für uns beide klar, dass es kaum einen besseren Ort zur Präsentation meines Musikstils gibt.“ In solch einem Umfeld zu spielen, sei musikalisch betrachtet eine große Herausforderung, erklärt der Musiker von Christian Löfflers Imprint Ki Records, da „80 % der Tracks, die man im Club spielen würde, einfach nicht so gut ziehen, wenn man nüchtern auf einem bequemen Sessel auf eine Projektion starrt.“ Da er aber seine Wurzeln im atmosphärischen Ambient und entspanntem Deep House hat, konnte er die Tanzbarkeit zu seinen Gunsten ein wenig vernachlässigen und sich vollständig darauf konzentrieren, ein sehr verträumtes Set zu präsentieren.

Bis ins Detail durchgeplant

„Die Tracks waren allesamt bis ins letzte Detail durchgeplant und mit Melodic Mixing für möglichst nahtlose Übergange auch nach Tonart sortiert“, so Fejká, der gerade einen neuen Remix für Löffler rausbrachte. Ihm war das sehr wichtig, da die Aufmerksamkeit und die Sinne auf die Musik viel höher und geschärfter waren. Die Stimmung sei gemischt gewesen: „Es gab die Leute, die wussten, was sie erwartet, weil sie schon mal an einem Tundesday da waren, viele Freunde aus Stuttgart, aber auch Leute, die zum ersten Mal da waren und gespannt lauschten.“ Im Nachhinein habe es ihn überrascht und auch gefreut, dass er Lob aus vor allem älteren Altersgruppen bekommen habe: „Die haben vermutlich zum ersten Mal solche Musik gehört.“ Sein Set besteht nur aus persönlichen Lieblingstracks, weswegen ihm die Entscheidung sehr schwerfällt, einen herauszupicken. „Während dem Spielen fand ich aber das erste Stück, „Who We Want To Be“ von Tom Day, sehr passend. Es hat einfach etwas Magisches, diesen Track zu hören, während man auf eine Projektion der Sonnenfinsternis und des Universums starrt.“ Aber auch Sam Gokus Version zu Radioheads „Everything In It’s Right Place“, „Donner“ von Andhim sowie der neue Remix von Jamie xx zu „On Hold“ spielt er aktuell gerne und viel.

Tracklist:

01. Tom Day – Who We Want To Be
02. Himbrecht – Anything Else (Sam Goku & Quatri ‚God of Nature‘ Remix)
03. Christian Löffler feat. Mohna – Eleven
04. Rampue feat. The Feather Man – Somebody Like You
05. Niconé – Still Young (Club Mix)
06. HVOB – The Last Song Ever Written
07. The xx – Reunion (Talul Remix)
08. Mathias Ache & Mule – Sonnette (Alex Q & Jule Re-Edit)
09. Just Her feat. Kieran Fowkes – Let Myself Go
10. Gregorythme – She’s Out of My League (Kalipo Remix)
11. Caribou – Sun (Midland Re-Edit)
12. WhoMadeWho – There‘ s A Way (andhim Remix)
13. Patrice Bäumel – In This World
14. Stephan Bodzin – Singularity
15. Oberst & Buchner feat. Mimu – Doves (Rampue Remix)
16. Boards Of Canada – Olson (Midland Edit)