Die Vielfalt der Menschen in London – die „Womb of Libation“ von Afroschnitzel


womboflibation

„Ayo und mich verbindet eine 20-jährige Freundschaft“, erzählt Moritz Pommer, eine Hälfte des Duos Afroschnitzel. Mit eben diesem Alias haben sie ihre gemeinsamen musikalischen Wurzeln als Produzenten-Duo verwirklicht. „Wir haben uns im Spätsommer 2016 in unseren alten Wahlheimat London für ein Wochenende verabredet, dort haben wir beide früher studiert.“ In London saßen sie zusammen in Brick Lane auf einem Markt, bei einem Kaffee in der Sonne, und dachten sich im Gespräch: „Die Vielfalt der Menschen hier ist so inspirierend, wir müssen es musikalisch verarbeiten.“ Die Zeit in London war kurz, sie hatten einen Gig und anschließend ging es zurück nach Hause. „Inzwischen hat Ayo seinen Lebensmittelpunkt in Wien und ich in Offenbach“, erzählt Pommer. „Wir haben uns im Dezember wieder in Offenbach getroffen, um das musikalische Vorhaben durchzuziehen. Die Weihnachts-Feiertage wurden durchgearbeitet, sogar das neue Jahr haben wir beim Beat-Bauen eingeläutet.“

Es hat richtig gefunkt

Herausgekommen ist die EP „Womb of Libation“: „Aus unserem Tracktitel „Womb of Libation“ ist letztendlich eine ganze EP entstanden. „Womb of Libation“ bedeutet soviel wie eine „Opfergabe, geschützt durch den Mutterlaib“. Der Name ist inspiriert durch Ayos nigerianische Wurzeln und der Yoruba-Mythologie.“ Released wurde die Kollektion bereits am 3. Februar 2017 auf MoBlack Records. „Wir waren schon länger in Kontakt mit verschiedenen Labels bezüglich Releases. Diesmal hat es aber richtig gefunkt zwischen Mimmo Falcone, der in Italien und Ghana lebt. Er ist Labelboss von MoBlack Records ist, einem Afro-House Label. Gleichzeitig ist der fleißige Mann auch A&R Manager von Traxsource und selbst ein Top-DJ. Auf seinem Label finden wir uns perfekt wieder.“

Tracklist:

01. Afroschnitzel – Spoiler Room
02. Afroschnitzel – Generation Why
03. Afroschnitzel – Womb of Libation
04. Afroschnitzel – The Sanctuary