Verschiedene Taktarten und Geschwindigkeiten – das Hertoene-Mixtape von Bonjour Ben


bonjourben

Musik ist mehr als ein simpler 4/4 Takt. „Oder etwas, was sich zwischen 115 und 130 BPM abspielt“, findet Bonjour Ben. Sein musikalischer Geschmack ist so groß und verschieden, dass er sich einfach mehr ausleben muss, um sich frei entfalten zu können und um auch wirklich Musik zu machen, die ihm in allen Lebenslagen Freude bereitet. Dazu nahm er vor über einem Jahr ein Mix für das Projekt Herztoene auf. „Es gibt eine Textzeile in einem alten Song von Freundeskreis, der beschreibt es vielleicht ganz gut: „Musik ist Weltsprache, keine schnelle Geldmache!““, so der junge Musiker. Das Set nahm er zu Hause auf – ohne jegliche Formen von Stress oder äußere Störfaktoren. „Ich habe mir dafür mehrere Tage Zeit genommen, da es nicht so einfach war für mich, die verschiedenen Taktarten und Geschwindigkeiten sauber ineinander zu mixen.“

Organischer Downtempo-Sound

Die Suche nach den passenden Tracks sei nicht schwer gewesen: „Ich höre Weltmusik bewusst seit meiner Teenagerzeit. Zurzeit ist es auch wirklich angesagt, und es gibt viele begabte Produzenten, die sich organischen Downtempo-Sounds angenommen haben. Ich finde, der Input ist wahnsinnig groß, ohne das man auf kommerzielle Musikportale zurückgreifen muss und genau das macht im Endeffekt auch den Reiz für mich an diesem Genre aus.“ Die erste Nummer des Mixes, „Young Alaska“ von Christian Löffler, ist sein Liebling aus dem Set. „Mir haben Freunde geschrieben, dass sie das Set super finden, aber ihnen das Intro zu lang ist. Darüber habe ich mich ehrlich gesagt sehr gefreut. Es ist halt wirklich Geschmackssache, aber mich berüht es.“

Tracklist:

01. Christian Löffler – Young Alaska
02. Tantsui – The Heart
03. Philipp Stoya – Carmonna
04. Gorje Hewek & Izhevski – Heimat
05. Love Over Entropy – Autumnal
06. Tlim Shug – Conga Jam
07. Jonas Saalbach & Samuel Fach – Great Minds Think Alike (Yapacc Remix)
08. YokoO – Arid
09. Bedouin & Pattern Drama – Spiral Eyes
10. Audiofly feat. Jaw – Excuse My Wildness (Masomenos Remix)
11. Lake People – Blackpoint
12. Mano Le Tough – The Space Between