Eine Reise, die bei 108 BPM beginnt und bei 122 endet – Jonathan Kaspars Mix für Deep House Amsterdam


jonathankaspar

„Ich habe das Set bei mir zu Hause aufgenommen“, verrät Jonathan Kaspar über seinen Mix für Deep House Amsterdam. Zum Einsatz gekommen sind seine beiden CDJs, ein Technics Plattenspieler und sein Xone 92 Mischer. „Mir war wichtig“, so der Musiker über das Set, „dass der Clubkontext im Mix wiedergegeben wird.“ Er wollte ein Set kreieren, das auch in einem Club hätte stattfinden können. Die Anfrage zu dem Podcast kam im Rahmen der SoundCloud-Premiere seines aktuellen Remix für David Mayers Track „Sirocco“ auf Objektivity: „Die Premiere lief schon sehr gut, so dass sie direkt im Anschluss nach dem Podcast gefragt haben.“

Sein Liebling: Aaarons „Aware“

Als klar war, dass der Kölner den Podcast für die niederländische Plattform mixt, hat er sich in seinem Umfeld und bei seinen Freunden umgehört, wer noch neues Material für ein Mixtape hat und ist gleichzeitig seinen Ordner mit Tracks durchgegangen, die er momentan im Club spielt. „Ich habe viel neue Musik geschickt bekommen und direkt einige Stücke gefunden, die ich unbedingt verwenden wollte“, so der junge DJ und Produzent. Insgesamt ist es eine anderthalbstündige Reise geworden, die bei ungefähr 108 BPM beginnt und bei 122 aufhört. Und hat er einen absoluten Lieblingstrack im Mix? „Schwierig zu sagen“, gesteht Kaspar, „da ich jeden der Tracks aus dem Set auch im Club spiele, aber wenn ich mich entscheiden müsste, wäre es der Track von Aaaron aus Berlin: „Aware“.“ In seinen Clubsets finden sich derzeit immer Tracks aus dem neuen Keinemusik-Album, „You Are Safe“, der Remix von Mr Raoul K zu Hyenahs „Usuthu“ und das Stück „Nujan“ von Anthony Georges Patrice.