Kein Halten mehr – der dreistündige Mitschnitt von Elias Doré aus dem Sisyphos


eliasdore

Wie eigentlich bei jedem Sisyphos-Gig hat sich Elias Doré extrem drauf gefreut: „Es gab schlicht keinen einziges Mal dort, bei dem es nicht absolut fantastisch war – sei es Strand, Lord Inn oder Wintergarten.“ Dass der junge Musiker zum ersten Mal im Dampfer/Scheune spielen sollte, verstärkte die Vorfreude da nur noch: „Und eigentlich fing alles dann denkbar dramatisch und schlecht an: Wegen eines Bombenfunds fiel die Ringbahn aus, und ich musste im strömenden Regen mit Rad zum Sisy.“ Klitschnass dort angekommen, sei der DJ vor Doré nicht gerade freundlich gewesen: „Ich dachte mir nur: oh man … „.

Stundenlang an der Geschichte des Sets feilen

Aber kaum war der erste Track drin, war gleich alles vergessen und mit jeder Minute wurde der Raum voller und energetischer. „Spätestens ab der zweiten Hälfte war dann wirklich kein Halten mehr, und ich kam aus dem Lachen gar nicht mehr raus“, so der Produzent und DJ. Die Tracks hatte er sich so ziemlich vorher zurecht gelegt: „Auch wenn spontanes Spielen den meisten Spaß bringt, so reizt es mich doch gerade bei wichtigen Gigs, stundenlang an der Geschichte des Sets zu feilen, bis ich mit allem zufrieden bin.“ Sein absoluter Lieblingstrack im Set ist „Childhood“ von Chicola. „Die Energie und lachenden Gesichter in der Crowd dabei sind einfach zu gut.“ Andere aktuellen Favourites von ihm sind die Nummern „Bhutan“ von Tone Depth, „Tabu“ von Artbat und „Kunu“ von Trikk. „In den nächsten Wochen freue ich mich am meisten darauf, Anfang Dezember mit einer Menge ziemlich großartiger Musiker auf Teneriffa abzuhängen und dort Musik zu machen“, blickt der Künstler voraus.