Sets, die im Kopf hängen bleiben und nachhaltig wirken – „Anhelo“ von Bonjour Ben


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„Ich habe das letzte Oktober-Wochenende im Sisyphos in Berlin und im Volt in Hamburg gezockt“, verrät Bonjour Ben. „Besonders der Gig im Sisy hat mir viel gegeben, und ich hatte einfach die Motivation, mich zu Hause ranzusetzen und wollte meine positive Energie nutzen, um kreativ zu sein.“ Herausgekommen ist das Set „Anhelo“. Sein Hauptaugenmerk legt der junge Musiker mittlerweile ganz klar aufs Storytelling. „Das heißt für mich ein bestimmtes Thema durchzuziehen, sich was spezielles fürs Intro und Outro zu überlegen und Tracks zu benutzen, die ineinandergreifen. Klingt wahrscheinlich erstmal selbstverständlich, aber ich denke schon, dass man heraus hört, ob jemand die zehn Tracks aneinander gemixt hat, der er grade am besten findet, oder ob jemand versucht, dich auf eine Reise mitzunehmen.“ Für ihn seien das dann die Sets, die im Kopf hängen bleiben und nachhaltig sind.

In Planung: eine Tour durch Indien

Die meisten Tracks im Mixtape sind von Produzenten, die den Rostocker inspirieren und deren Tracks und Platten er regelmäßig kauft und spielt: Powel, YokoO, Kora, Gorje Hewek, Izhevski, Kris Davis oder auch Modd. „Letzterer ist vielleicht sogar für mich die Neuentdeckung in 2017, und ich glaube, es gab so gut wie keinen Gig in diesem Jahr von mir, wo ich nicht mindestens eine Nummer von ihm benutzt habe. Deshalb habe ich mich auch um so mehr gefreut, die Nummer „Abenaki“ von ihm benutzen zu können, obwohl er noch nicht offiziell released ist – der dritte Track im Set.“ Die nächsten Wochen wird er nach längerer Pause mal wieder in seiner Heimatstadt spielen: „Ich freue mich, im Dezember auch endlich mal wieder in Frankfurt zu sein und plane grade für Anfang 2018 eine kleine Tour durch Indien.“