Ungespielte Songs für eine Geschichte – der WUZA Waves-Podcast von GYRL


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„Das Set haben wir bei unserem guten Freund Stigmatique in Leipzig aufgenommen“, erzählt das Duo GYRL zu ihrem Mix für das Berlin Projekt Wuza. „Bei ihm durften wir uns einen Nachmittag einnisten und bei gemütlicher Wohnzimmer-Atmosphäre an zwei CDJ und einem Pioneer DJM zwei Stunden lang aufdrehen und recorden.“ Die beiden Produzenten hatten bei der allerersten Party und beim ersten Wuza-Geburtstag in einer Bucht den für sie besonderen Opening-Slot gespielt und demnach stand es für sie außer Frage, auch den ersten Mix für die neue Podcast-Reihe aufzunehmen, als „Robert, der Wuza-Kapitän, uns vor einem halben Jahr von seiner Idee erzählte“. Auch bei diesem Mixtape legen sie viel Wert auf einen roten Faden und eine Geschichte, die erzählt wird – ein Konzept eben. „Darüber hinaus definieren wir uns über einen gewissen eigenen Sound“, so das Gespann. „Für ein GYRL-Set sollten die Songs eher etwas roh, düster und zur selben Zeit musikalisch sein.“

Anderthalb Stunden und eine Flasche Sekt

„Robert hatte vorletztes Jahr zunächst Carsten alias Garstique auf dem Monis Rache-Festival angesprochen und seine WUZA-Vision gepitcht, woraufhin Carsten auch sehr begeistert war“, erzählen die Musiker. Anschließend habe er ein Treffen zwischen Robert und Nikolas – die andere GYRL-Hälfte – in die Wege geleitet, und nach anderthalb Stunden und einer Flasche Sekt war GYRL komplett mit an Bord. „Die Song-Auswahl sowie das Podcast-Arrangement hat zwei bis drei Monate gedauert. Da der erste WUZA-Podcast für uns etwas sehr besonderes ist, sollte sich das auch in der Auswahl der Tracks widerspiegeln.“ Ihnen war wichtig, keine Songs zu benutzen, die sie bis dahin schon gespielt hatten: „Die Wackelkandidaten haben wir dann bei den letzten beiden Festivals vor dem Aufnehmen des Podcasts zumindest mal ausprobiert.“ Da sie ständig am Stöbern nach neuer Musik sind, sind auch ihre Sets immer in Veränderung: „Allerdings ist unsere noch unveröffentlichte GYRL-Version von Faithless‘ „Insomnia“ sowie „Satisfaction“ von Benni Benassi derzeit fast immer mit dabei“, sagen sie mit einem Hauch von Ironie.

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