„Das Sisy ist mal wieder aus allen Nähten geplatzt“ – der 1. Mai-Mitschnitt von Casimir von Oettingen | trndmusik

„Das Sisy ist mal wieder aus allen Nähten geplatzt“ – der 1. Mai-Mitschnitt von Casimir von Oettingen


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„Na so, dass einer meiner beiden Lieblingsbooker vom Sisy mich eben in die 1. Mai-Sause eingeplant haben“, sagt Casimir von Oettingen auf die Frage, wie es zu seinem letzten Gig im Berliner Club Sisyphos kam. „Ich habe gefragt, ob ich mal alleine den Wintergarten unsicher machen darf. Und dann: gefragt, getan.“ Am Tag vor dem Gig sei er ziemlich aufgeregt gewesen, sodass er seinen Stick nochmal komplett neu bespielt habe. „Ich glaube es war eine Tracksammlung von 200 Stück, die ich da nochmal ausgegraben habe. Die Reihenfolge war aber natürlich wie immer spontan. Das einzige geplante war mein Intro-Acapella. Dieses zieht sich quasi als Charakterisierung durch das komplette Set. Das hatte ich schon lange vor und im Sisy endlich umgesetzt.“ Genau das gehe ihm meistens durch den Kopf, wenn er auf Partys spielt, auf denen er heiter am Tanzen sei: „Und auch schon leicht Gaga im Kopf bin.“

„Irgendwann hat sich hinter mir quasi meine eigene kleine Minibar aufgetan“

Die Stimmung während seines Auftritts sei so super sau gut wie schon lange nicht mehr gewesen, wie er selbst sagt. „Meine Zeit, die ich bekam, war einfach perfekt. Das Sisy lief schon drei Nächte durch und sollte noch zwei weitere Nächte gehen. Und dann dürfte ich von 23:00 bis 3:00 Uhr in den 1. Mai reinfeiern. Es waren viele Freunde da. Vorm Pult und auch mit mir hinter dem Pult. Irgendwann hat sich hinter mir quasi meine eigene kleine Minibar aufgetan, weil jeder von meinen Liebsten mir einen neuen Drink mitgebracht hat. Danke, ihr Geilen. Ich hoffe nur, dass sich die Leute nicht all zu doll umgeschubst haben. Das Sisy ist mal wieder aus allen Nähten geplatzt.“ Im Set würden sich all seine momentanen Lieblingstracks befinden: „Ich kann mir da keinen wegdenken gerade. Meine drei Evergreens sind gerade auf jeden Fall: „You’re Digging Into Me“ von Mark Henning, „Laura Palmer“ von Flabaire und „Frenzy“ von Serge Devant.“ In den kommenden Wochen wird der DJ unter anderem in Hamburg, Berlin, Hannover, München, Wien im französischen Rennes und auf der Fusion spielen.