„Am Ende wollten wir einen „Bad Ass Mix“ abliefern“ – das neue Set von Viktor Talking Machine


Viktor Talking Machine

Foto: Sascha Linke

„Das Set ist diesmal vor einem gemeinsamen Kochabend entstanden“, erzählt das Duo Viktor Talking Machine über seinen Mix für Underground Tel Aviv. Die Deadline rückte immer näher und sie hatten sich sowieso zum Kochen verabredet: „Und so haben wir kurzerhand die Chance genutzt und das Set abgemischt, da die Platten schon fest standen.“ Bei dem Mix lag es ihnen mehr noch als sonst am Herzen, zu zeigen, wie vielfältig House ist und dass man sich immer mit dem Backstock der Labels beschäftigen sollte. „Daneben stand die durch uns viel beschworene musikalische Reise wie immer im Vordergrund. Am Ende wollten wir, wie eines unserer Lieblings-Soundcloud-Kommentare zum Mix lautet, einen „Bad Ass Mix“ abliefern. Wir hoffen natürlich, dass das uns gelungen ist.“

„Alle Stücke sind mit viel Liebe ausgesucht worden“

Die beiden Musiker hatten das Projekt Underground Tel Aviv schon lange im Fokus: „Als Shlomi uns per Mail anschrieb und gefragt hat, ob wir Teil der Reihe werden wollten, blieb uns nichts weiter übrig, als zuzusagen.“ Für das Set haben sie auf der einen Seite aktuelle Lieblingsplatten genommen und auf der anderen Seite waren sie in einigen ihrer bevorzugten Plattenläden und haben die fehlenden Lücken ergänzt: „Ein paar Platten stammen dabei aus dem VARY in Leipzig und dem OYE in Berlin.“ Einen Lieblingstrack aus dem Set können sie nicht nennen, „da alle Stücke mit viel Liebe ausgesucht worden sind. Ein Track, der uns zurzeit immer wieder begleitet, ist aber „Wonky Wonky Wonky“ von Passarani. Dieser Song hat so viel positive Energie und zaubert regelmäßig ein breites Lächeln in die Gesichter der tanzenden Menschen. Auch haben wir noch einen neuen Track von uns mit versteckt, der uns natürlich auch sehr am Herzen liegt.“ Neben „Wonky Wonky Wonky“ und ihrem unveröffentlichten Track „Joko“ spielen sie zurzeit auch Johannes Alberts „Turbo Basmati“ oft.

Studioumzug geplant

Sonst freuen sie sich sehr auf die Nächte im Sisyphos und der Wilden Renate, „da wir uns hier schon sehr heimisch fühlen. Für uns als Computer-Nerds ist es eine besondere Ehre, auf dem diesjährigen CCC in Leipzig unsere Platten spielen zu dürfen. Anfang des Jahres erblicken dann Remixe und Releases von uns das Licht der Welt, auf die wir schon sehr lange gewartet haben. Wir planen auch einen Studioumzug, der spannend und anstrengend wird.“