Die einzigartige Afterhour-Stimmung auf den Dächern Berlins – Matthias Schuell und sein neues Release


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Matthias Schuell debütiert auf Ritter Butzke Studio! Mit einer reichen und sehnsüchtigen Bassline, epischen und melodischen Atmosphären und einem leichten und hellen Rhythmus kommt seine Nummer „Rooftops of Berlin“ daher. Das Stück beschreibt die einzigartige Afterhour-Stimmung auf den Dächern Berlins nach einer langen Nacht in den Clubs der Stadt. Passende Remixe steuern Niko Schwind, HRRSN und Tigerskin bei.

Erhältlich ist die komplette Kollektion ab dem 16. November 2018 via Beatport.

trndmsk: Matthias, woher kam die Idee für die Nummer? Wo hast Du Dir die Inspiration geholt? Wie und wo ist sie entstanden?

Matthias Schuell: Ich kam nach einer Nacht im Club morgens zuhause an und habe an meinem Midi-Keyboard eine eigentlich fetzige Bassline für einen schmetternden Techno-Track gesucht. Da ich im sechsten Stock wohne, habe ich allerdings einen sehr schönen Ausblick über Friedrichshain und bei der aufgehenden Sonne und der ganzen verklärenden Stimmung hat das mit der Techno-Bassline nicht wirklich geklappt. Also wurde die Bassline dann eher sehnsüchtig, melancholisch. Ich denke, das ist auch der Grund, warum der Track bei 124 BPM so ruhig klingt. Die Grundskizze war dann innerhalb kurzer Zeit fertig. Ich wollte die Morgen-Stimmung noch mit einem Mikrofon aus dem Fenster einfangen, was ich dann auch gemacht habe und man am Anfang des Tracks hört. Dann bin ich erstmal schlafen gegangen. Das Arrangement, die Details und die Melodien hab ich dann nüchtern fertig gemacht – war sicher auch besser so (lacht).

Wieso bietest Du das Werk als freien Download an? Hat es zu keinem Label gepasst?

Zugegebenermaßen könnte man das denken, aber die Platte war schon länger für das Ritter Butzke Studio Label angedacht. Für das Ritter Butzke-Jubiläum wollten wir allerdings einen Free Download anbieten und haben nach einem passenden Track gesucht. Viele Optionen waren sehr clublastig und wir wollten etwas für die Besucher des Clubs haben, nicht für die DJs. Dann viel die Wahl auf den „Rooftops of Berlin“. Ich war auch sofort einverstanden, weil ich meine Zeit in Berlin sehr stark mit dem Ritter Butzke Club verbinde. Auch war es einfach mal schön, auch auch etwas zurückgeben zu können.

Wie wurden die Remixer ausgesucht? Und wie wirken die Versionen auf Dich?

Wir wollten vor allem den musikalischen Aspekt des Tracks unterstützen und neu interpretiert sehen. Daher waren Niko Schwind, HRRSN und Tigerskin die Künstler aus dem Ritter Butzke-Umfeld, die wir dafür ideal fanden. Nikos und HRRSNs Remixe sind eher für den Club oder Open Air gedacht, während Niko für mich eher mit viel Percussion das sehnsüchtige und HRRSN mit einer hypnotischen Melodie eher das melancholische herausgearbeitet hat. Der Tigerskin-Remix ist ideal für zuhause oder im Kopfhörer unterwegs und schwebt mehr über den Dingen, was mir auch sehr gefällt.

Was steht nach der Veröffentlichung bei Dir an? Arbeitest Du bereits an weiteren Projekten?

In den letzten Monaten habe ich sehr viel experimentiert und produziert. Vor allem Remixe habe ich viele gemacht – für Rocko Garoni, Daniele di Martino, Marius Drescher und Path. Die Remixe kommen dann, hoffentlich nicht alle zusammen, im Frühjahr nächsten Jahres. Im Dezember kommt ein weiterer Original-Track von mir auf der Dantze 100 Compilation und Ende Januar 2019 kommt meine nächste Platte auf Ritter Butzke Studio mit Remixen von Kid Simius, Dahu und Baime, die wesentlich dunkler ist als die „Rooftops“-Platte – es hat also doch noch mit den Techno-Basslines funktioniert. Ansonsten plane ich Mitte nächsten Jahres noch ein Live-Konzert mit echten Instrumenten zu geben, aber das ist noch viel Arbeit und im wahrsten Sinne des Wortes echte „Zukunftsmusik“.

Tracklist:

01. Matthias Schuell – Rooftops of Berlin
02. Matthias Schuell – Rooftops of Berlin (Niko Schwind Remix)
03. Matthias Schuell – Rooftops of Berlin (HRRSN Remix)
04. Matthias Schuell – Rooftops of Berlin (Tigerskin Remix)