Als Deadmau5 200.000 $ für „Livin‘ On A Prayer“ kassierte


„Hey, 200k is 200k!“ – Das dürfte sich der kanadische Produzent Joel Thomas Zimmerman aka Deamau5 an einem in Las Vegas gedacht haben. Normalerweise ist der Musiker für Produktionen in den Stilrichtungen Progressive House und Electro House sowie Deep House bekannt, doch im Februar 2011 ließ er sich im US-amerikanischen Club XS überreden, einen Song der US-amerikanische Rockband Bon Jovi, die aus aus New Jersey stammt, zu spielen: „Livin‘ Like A Prayer“. Der Trackwunsch kam von einem Herren namens Don Johnson, der auch als „High-roller Johnson“ für Aufsehen sorgte. “The Man Who Broke Atlantic City”, so ein bekannter Spitzname Johnsons, schaffte es innerhalb von vier Monaten, mehrere Millionen US-Dollar zu gewinnen.

Eine Möglichkeit, seine Gewinne auszuschütten? Klar, Songs wünschen. Laut der Talentagentur William Morris Endeavor bot Johnson Deadmau5 200.000 US-Dollar, um den bekannten Song von Bon Jovi am Ende der Nacht zu spielen. Zimmermann spielte das Werk, aber als es zur Bezahlung kam, weigerte sich Johnson und verließ die Glücksspielmetropole Las Vegas in seinem Privatjet am darauffolgenden Tag. „Verdammt“, dachte sich die Agentur und wollte es sich nicht bei ihrem Top-Verdiener, Deadmau5, verscherzen und zahlte ihm ein Teil des Honorars, 150.000 Dollar, aus der eigenen Tasche. XS-Mitbesitzer Jesse Waits musste angeblich 50.000 Dollar draufschlagen.

Normalerweise würde die Geschichte hier ein Ende finden und nie an die Öffentlichkeit gelangen, doch Waits reichte eine Klage gegen Zimmerman ein und behauptet, dass die 50.000 Dollar ein Darlehen wären, das bisher nicht zurückgezahlt wurde. The story continues …

Quelle: www.grantland.com