Fontarrian veröffentlicht Debütalbum auf Antime


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Das Problem des Sounds, den nicht nur Berliner Feierwütige positiv als „auf die Fresse“ bezeichnen, liegt in der Unmöglichkeit, dass Musikalität sich ausbreiten kann. Der Österreicher Marlon Fink alias Fontarrian wählt auf seinem seit heute via Antime veröffentlichten Debütalbum „vlv“ erfreulicherweise einen anderen Weg. Bereits im melancholischen Eröffnungstrack „sissy fuzz“ (Gratis-Download) zeigt sich ein getragener Rhythmus, der durch sanften Gesang und einen getragenen Pianolauf gekennzeichnet ist. In der Folge geht es teilweise vertrakter zu. In „all (is) need“ schleicht sich eine Gitarre ein, die die Percussion und die weibliche Stimme begleitet, die mantrahaft „All I need is you“ singt.

Atmosphärisch ist wohl das beste Adjektiv für Fontarrians Debütalbum. Für das Feierpublikum in Berlin und anderswo ist das Album vermutlich zu langsam, weil man stets einen Beat benötigt, der das Herz derartig stresst, dass man sich bewegen muss. Nicht tanzbar – das ist ein oft vorgetragener Vorwurf an alles, was niedrigeres Tempo aufweist. Ein Vorschlag zur Güte für dieses Album: man höre es zur Afterhour oder zur aufgehenden Sonne an einem Sonntag Morgen.

Tracklist:

01. Sissy fuzz
02. These angles are signs
03. Now u talkin‘ change, huh?
04. All I(s) need
05. (d)ou(b)tsider
06. Xenitis, at last
07. Fall in luv (grip ov death)
08. Wait for me
09. Not a sign you‘ve left that I could‘ve found in your scrapbooks
10. Saarbrooklyn (saint harrows)

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