„Dramaturgie ist wichtig“ – Carsten Conrad und seine Mixreihe „MUSICC“


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„Da ich grundsätzlich sehr gerne an Sets herumtüftele, spielte ich schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken – abseits von den Sets, die ich bei Gigs direkt aufnehme – eine eigene Mixreihe ins Leben zu rufen, die den Sound repräsentiert, für den ich stehe“, erklärt Carsten Conrad. In den vergangenen Monaten wurde seine Idee immer konkreter. Er habe lange über einen möglichen Namen gegrübelt: „Dann kam mir glücklicherweise der Einfall „MUSICC“, welcher einerseits meine Initialien beinhaltet und andererseits auf einfachste Weise kommuniziert, worum es mir dabei geht.“

Auf drei Dinge legte Conrad besonders Wert

Besonderen Wert legte der Berliner auf die Übergänge, einen echten musikalisch-narrativen Charakter und eine strenge Songauswahl. „Die Übergänge – die sind mir grundsätzlich immer enorm wichtig. Schnelles und liebloses Überblenden gibt es bei mir nicht. Außerdem achte ich natürlich immer auf Timing und eine möglichst harmonische Passung. Zudem ein echter musikalisch-narrativer Charakter, welcher den Hörer mit auf eine Reise nimmt. Dramaturgie ist wichtig. Und eben die strenge Trackauswahl, die sich gleichzeitig in ein möglichst homogenes, aber dennoch abwechslungsreiches Soundbild einfügt.“

„Lieblingstrack? Eine schwierige Frage“

Aufgenommen hat der DJ den Mix Mitte März 2016: „Allerdings habe ich an der Selektion und dem roten Faden schon seit längerer Zeit gearbeitet. Den Ort der Aufnahme darf sich der Hörer selbst ausmalen.“ Die Frage nach einem Lieblingstrack im Set findet er schwierig: „Ich würde aber aus dem Bauch heraus sagen „Quecksilber“ von Stimming. Die Produktion im Ganzen, aber auch wie sich der Song entwickelt, ist in meinen Augen oberste Güteklasse und bewegt mich wirklich sehr.“ Zusätzlich habe er in letzter Zeit gerne „Mascha“ von Rampa und „Wasserspielplatz“ von Dirk Sid Eno in seine Sets integriert.

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