TomorrowWorld muss abgesagt werden


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Der US-amerikanische Ableger vom weltweit bekannten Festival Tomorrowland – TomorrowWorld – wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Das gaben die Organisatoren des dreitägigen Open Airs via Facebook bekannt, betonten aber zugleich, dass es sich bei der Absage nicht um einen endgültigen Abschied handeln würde. Mit dieser Entscheidung scheint das Festival dem allmählichen Niedergang der Muttergesellschaft SFX zum Opfer zu fallen.

Dear Friends, It’s with a heavy heart that we inform you, TomorrowWorld will not take place in 2016. Unfortunately in…

Posted by TomorrowWorld on Mittwoch, 2. März 2016

Seit 2013 in den USA

Vor drei Jahren expandierte das in Belgien beheimatete Tomorrowland in die Vereinigten Staaten von Amerika. Dort hatte das Musikfestival insbesondere im letzten Jahr mehrfach für unrühmliche und negative Schlagzeilen gesorgt. Unter anderem wurden die geplanten Shuttle-Busse gestrichen, wodurch die Open Air-Besucher unfreiwillig außerhalb des Festivalgeländes strandeten. Im Veranstaltungsort des Open Air, Chattahoochee Hills, ist man hingegen bereit, TomorrowWorld zu unterstützen. Grund dafür dürfte die Belebung der örtlichen Wirtschaft durch das Festival zu sein.

SFX versteigert Beatport

Der Insolvenzantrag von SFX hatte bereits zur Folge, dass der Musicstore Beatport zum Verkauf steht. Das ging aus dem laufenden Insolvenzverfahren des US-amerikanischen Unternehmens hervor. Laut IQ Mag besagen die Gerichtsdokumente, dass es für das Unternehmen von Robert F.X. Sillerman nicht mehr rentabel sei, in den digitalen Musikshop zu investieren. „Nach dem Kauf hat SFX signifikante Finanzinvestitionen in Beatport getätigt“, geht aus einem Dokumente hervor, die dem Magazin vorliegt.