Zu früh gefreut: SFX verkauft Beatport doch nicht


beatport

Es schien so gut wie sicher: Nach dem Insolvenzantrag gab SFX bekannt, dass die Plattform Beatport abgestoßen wird. Das ging aus dem laufenden Insolvenzverfahren des US-amerikanischen Unternehmens hervor. Laut IQ Mag besagten die Gerichtsdokumente, dass es für das Unternehmen von Robert F. X. Sillerman nicht mehr rentabel sei, in den digitalen Musikshop zu investieren. Doch nun kommt es anderes: SFX hat mitgeteilt, dass Beatport nicht verkauft wird. Stattdessen wird die Plattform weiterhin als digitaler Markt für MP3s bestehen bleiben.

„Dramatischer Anstieg an Profitabilität“

Begründet wurde dies mit „dem dramatischen Anstieg an Profitabilität“. Diese wurde erreicht, da Beatport sich nur noch auf sein Kerngeschäft konzentriert. Der Mutterkonzern SFX scheint zudem davon auszugehen, dass das laufende Insolvenzverfahren in den nächsten Monaten erfolgreich abgeschlossen sein wird und SFX als dynamisches Unternehmen wieder daraus hervorgeht, das wieder „organische und strategische Wachstumsziele“ verfolgen kann.